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Bibliographische Angaben zur Publikation

Unterstützte Beschäftigung nach § 38a SGB IX


Autor/in:

Mozet, Peter


Herausgeber/in:

Bundesarbeitsgemeinschaft für Unterstützte Beschäftigung e.V. (BAG UB)


Quelle:

impulse, 2009, Nummer 49 (Ausgabe 1), Seite 8-9, Hamburg: Eigenverlag, ISSN: 1434-2715


Jahr:

2009



Link(s):


Link zur Downloadmöglichkeit bei der BAG UB (HTML)


Abstract:


Das Gesetz zur Einführung Unterstützter Beschäftigung vom 22. Dezember 2008 ist eine neue Leistung, mit der die Unterstützung behinderter Menschen im ersten Arbeitsmarkt nun finanziert werden kann.

Der neue § 38a SGB IX unterscheidet dabei zwei Phasen: Erstens die individuelle betriebliche Qualifizierung und zweitens die Berufsbegleitung. Zunächst wird die individuelle betriebliche Qualifizierung für die Dauer von bis zu zwei Jahren direkt in Betrieben des allgemeinen Arbeitsmarktes erbracht, welche auch noch einmal um zwölf Monate verlängert werden kann, falls nötig.

Ist nach Beginn der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung eine weitergehende Unterstützung notwendig, erfolgt diese dann in der Regel durch die Integrationsämter in Form der Berufsbegleitung.

Im Ergebnis ist das Angebot der Unterstützten Beschäftigung damit, wenn erforderlich, zeitlich unbegrenzt. In § 38a SGB IX sind umfassende Regelungen zur Qualität der Maßnahme enthalten. Neben vier ausdrücklich genannten, wesentlichen Qualitätskriterien enthält das Gesetz die Verpflichtung der Leistungsträger, eine gemeinsame Empfehlung zur Qualität in der Unterstützten Beschäftigung abzuschließen.

Wichtige Bedingung für eine erfolgreiche Arbeit des Trägers ist die Qualifikation des Personals, die auf ambulante Unterstützung und Jobcoaching ausgerichtet sein muss.

Wesentlich ist auch ein Netzwerk vielfältiger, systematisch aufgebauter Arbeitgeberkontakte, um auch tatsächlich individuell passende, betriebliche Qualifizierungsplätze akquirieren und anbieten zu können. Je früher an Unterstützte Beschäftigung gedacht wird, desto erfolgreicher wird sie sein.

Deshalb müssen noch während der Schulzeit sich die behinderte Menschen, ihre Eltern, LehrerInnen und MitarbeiterInnen von Behörden immer wieder fragen, welcher Weg für jeden einzelnen behinderten Jugendlichen nach Ende der Schulzeit der richtige ist. Die betriebliche Integration behinderter Menschen muss bei den beteiligten Akteuren noch stärker als Leitbild verankert werden.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


§ 55 SGB IX Unterstützte Beschäftigung | REHADAT-Recht




Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


impulse - Fachmagazin
Downloadmöglichkeit bei der BAG UB unter:
Homepage: https://www.bag-ub.de/veroeffentlichung/typ/958

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0141/7744


Informationsstand: 27.11.2009

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