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Bibliographische Angaben zur Publikation

Die Selbstbestimmung finanzieren

Erfahrungen mit dem persönlichen Budget in Großbritannien und den Niederlanden



Autor/in:

Westecker, Mathias


Herausgeber/in:

Bundesarbeitsgemeinschaft für Unterstützte Beschäftigung e.V. (BAG UB)


Quelle:

impulse, 1999, Nummer 11 (Ausgabe Juni), Seite 34-36, Hamburg: Eigenverlag, ISSN: 1434-2715


Jahr:

1999



Link(s):


Ganzen Text lesen (in: Impulse 01.1999) (PDF | 589 KB)


Abstract:


Aufgrund erster Erfahrungen mit der Einführung des sog. Persönlichen Budgets in Rheinland-Pfalz führte eine Studienreise der Behindertenbeauftragten aus Hamburg nach Großbritannien und den Niederlanden.

Die englische Wohlfahrtsorganisation 'Leonard Cheshire' in London und die niederländische Budgethalter-Organisation 'PerSaldo' in Utrecht führten in Tagesseminaren das jeweilige System des Persönlichen Budgets ein. Vertreter verschiedener Hamburger Behindertenverbände nahmen an diesen Seminaren teil, trafen Vertreter von regionalen und zentralen Selbsthilfegruppen, Behörden und Behindertenverbänden sowie Betroffene und informierten sich über die Erfahrungen mit dem Persönlichen Budget in diesen Ländern.

In dem Artikel werden die Grundzüge des Persönlichen Budgets erläutert sowie anhand der vor Ort gemachten Erfahrungen der Beauftragten die wesentlichen Merkmale, die Vor- und Nachteile des jeweiligen 'Persönlichen Budgets' in Großbritannien und den Niederlanden aufgezeigt und verglichen.

In Großbritannien wurde vor allem die mangelnde finanzielle Ausstattung der 'Direktzahlungen' kritisiert, während man in den Niederlanden das komplizierte Antragsverfahren und die übergroße Bürokratie bemängelte. Aber unabhängig von diesen Kritikpunkten haben alle Beteiligten empfohlen, ein System des Persönlichen Budgets auch in Deutschland einzuführen, da es zu größerer Selbstbestimmung und mehr Zufriedenheit bei behinderten Menschen führt.


Weitere Informationen:


Englisches Abstract:

Financing self-determination

Experience with the personal budget in Great Britain and the Netherlands

Abstract:


On the basis of the first experience with the introduction of the so-called personal budget in the Rhineland Palatinate, Germany, a study group of representatives of the disabled from Hamburg , travelled to Great Britain and the Netherlands.

The English charity organisation 'Leonard Cheshire' in London and the Dutch budget holding organisation 'PerSaldo' in Utrecht introduced the respective systems of personal budgets in day seminars. Representatives of various Hamburg disabled associations participated in this seminar, met representatives of regional and central self-help groups, officials and disabled associations as well as those affected themselves and found out about the experiences with the personal budget in these countries.

In this article the basic points of the personal budget are explained on the basis of the on site experiences of the representatives as well as the important characteristics, advantages and disadvantages of the respective 'personal budgets' in Great Britain and the Netherlands listed and compared.

In Great Britain the absent financial provision of the 'direct payment' was especially critisised while in the Netherlands the complicated application procedure and the too large bureaucracy were criticised. But independent of these critical points, all those concerned recommended introducing a system of personal budgets in Germany as well as this leads to greater self-determination and more satisfaction for disabled people.


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


impulse - Fachmagazin
Homepage: https://www.bag-ub.de/veroeffentlichung/typ/958

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0141/2514


Informationsstand: 17.02.2021

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