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Bibliographische Angaben zur Publikation

Unterstützte Beschäftigung für Menschen mit geistigen Beeinträchtigungen


Autor/in:

Barlsen, Jörg


Herausgeber/in:

Bundesarbeitsgemeinschaft für Unterstützte Beschäftigung e.V. (BAG UB)


Quelle:

impulse, 1996, Nummer 3/4 (Ausgabe Dezember), Seite 7-11, Hamburg: Eigenverlag, ISSN: 1434-2715


Jahr:

1996



Link(s):


Ganzen Text lesen (in: Impulse 3/4.1996) (PDF | 983 KB)


Abstract:


Aufgezeigt werden unterschiedliche Konzepte und Methoden der Unterstützten Beschäftigung für Menschen mit geistigen Behinderungen. Zunächst wird dazu die Entwicklung von Integrationsmaßnahmen, Fachdiensten und Initiativen dargestellt.

In den Anfängen leisteten diese Dienste hauptsächlich präventive Arbeit, die dem Arbeitsplatzerhalt für behinderte Menschen dienen sollte. Bis 1996 wurde die Arbeit ausgeweitet, und zwar zu den heute vorhandenen Integrationsfachdiensten, die sich die Eingliederung von Menschen mit Behinderung zur Aufgabe gemacht haben.

Inhaltlich wird die Arbeit der Integrationsfachdienste von zwei Gedankengängen geleitet: zum einen von der Abwendung von Isolation von Menschen mit Behinderung beim Wechsel aus einer Werkstatt in den freien Arbeitsmarkt beziehungsweise einem Auszug aus dem Wohnheim und der vertrauten Umgebung in eine Wohnung außerhalb des Bekanntenkreises durch Unterstützung der sozialen Integration. Zum anderen wird Hilfestellung bei der Einarbeitung in einen neuen Arbeitsplatz geboten, um gute Aufgabenerfüllung zu ermöglichen und die soziale Integration im Beruf zu erreichen. Somit ist eines der Hauptziele der Fachdienste, die Modelle beruflicher Eingliederung in ein Gesamtkonzept beruflicher und sozialer Integration einzubinden.

Zur Erreichung dieses Zieles gibt es zwei Hauptkonzepte: Die berufliche Qualifizierung kann in überbetrieblichen Institutionen erfolgen, oder die betreffende Person wird im Betrieb selbst angelernt. Hier stellt sich die Frage, welche Methode die bessere sei. Diese lässt sich nur schwer beantworten. Die Erfahrung hat gezeigt, dass für leistungsschwächere Klienten eher eine Qualifizierung am Arbeitsplatz selbst erfolgen sollte.

Es kann aber auch eine behindertenspezifische Methodenbestimmung sinnvoll sein. So hat sich gezeigt, dass Menschen mit körperlichen Behinderungen eher von einer überbetrieblichen Ausbildung profitierten. Am leichtesten ist die Wahl über überbetriebliche oder betriebliche Qualifizierung allerdings anhand individueller Profile zu bestimmen.

Schlussfolgernd stellt der Autor fest, dass es schwierig ist, zwischen der Anwendung eines einzigen richtigen Konzepts und einer Vielfalt an verschiedenen Konzepten zu entscheiden. Um dafür eine Lösung zu finden, bedarf es weiterer Erprobung.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


impulse - Fachmagazin
Homepage: https://www.bag-ub.de/veroeffentlichung/typ/958

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0141/0042


Informationsstand: 16.02.2021

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