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Bibliographische Angaben zur Publikation

Auf dem Weg ins Berufsleben

Frau G. qualifiziert sich für eine Tätigkeit im Hotel- oder Gastronomiegewerbe oder: Berufliche Integration jugendlicher SchulabgängerInnen aus Hamburger Integrationsklassen im Rahmen von Integrativen Förderungslehrgängen - F1i



Autor/in:

Sturm, Hartmut; Glenz, Volker


Herausgeber/in:

Bundesarbeitsgemeinschaft für Unterstützte Beschäftigung e.V. (BAG UB)


Quelle:

impulse, 1996, Nummer 2 (Ausgabe Juni), Seite 13-16, Hamburg: Eigenverlag, ISSN: 1434-2715


Jahr:

1996



Link(s):


Ganzen Text lesen (in: Impulse 02.1996) (PDF | 478 KB)


Abstract:


Das 1991 durch eine Arbeitsgruppe mit Vertretern der Gesamtschule und der Staatlichen Berufsschule Eidelstedt ins Leben gerufene Hamburger Projekt zur beruflichen Integration behinderter jugendlicher SchulabgängerInnen wird vorgestellt. Die berufliche Förderung der Jugendlichen ist auf fünf, maximal sechs, Jahre angelegt. Die ersten zwei Förderjahre beginnen in den letzten beiden Jahren der Gesamtschule.

Durch real gestaltete Projektarbeiten, die aber noch im Schutzraum der Schule stattfinden, soll eine Berufsorientierung erreicht werden. Dabei liegt in der 9. Klasse der Schwerpunkt auf einem Ladenprojekt mit den Schwerpunkten Holz und Handel und in der 10. Klasse auf einem Restaurantprojekt mit den Schwerpunkten Hauswirtschaft und Handel.

Die Berufsvorbereitung, die in einem integrativen Förderungslehrgang der Berufsschule Eidelstedt und des 'Vereins zur Förderung der beruflichen Bildung' e.V. durchgeführt wird, dauert zwei Jahre. In Projekten mit Ernstcharakter, wie zum Beispiel der Durchführung eines Ladenprojektes, bei dem Spielzeuge verkauft werden, erwerben die TeilnehmerInnen verschiedene wichtige Fertigkeiten wie Warenbestellung und -beschaffung, Werbung, Geschäftskorrespondenz, Erarbeitung von Personaldienstplänen und so weiter.

Innerhalb des Lehrganges wechseln dabei die Arbeitsplätze und Tätigkeitsfelder der TeilnehmerInnen, wobei die Förderung von Persönlichkeit, Eigenverantwortung und Selbstständigkeit durch praktisches Handeln im Fordergrund steht.

Bei Bedarf kann sich dem zweiten Förderjahr ein drittes und letztes anschließen, in dem die TeilnehmerInnen gezielt auf eine bestimmte Tätigkeit vorbereitet werden. Die letzte Stufe, die berufliche Integration, erfolgt durch den Hamburger Integrationsfachdienst, der bei der Eingliederung im Betrieb helfen soll. Anhand der Schilderung des beruflichen Werdegangs einer ehemaligen Gesamtschülerin wird der erfolgreiche Ablauf eines solchen integrativen Förderlehrgangs dargestellt.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


impulse - Fachmagazin
Homepage: https://www.bag-ub.de/veroeffentlichung/typ/958

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0141/0039


Informationsstand: 16.02.2021

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