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Bibliographische Angaben zur Publikation

Wann sind Krankenkassen zur Einholung preisgünstigerer Gegenangebote berechtigt?

Am Beispiel der derzeitigen Vorgehensweise der AOK Brandenburg bei Hilfsmittelgenehmigungen



Autor/in:

Hackstein, Jörg


Herausgeber/in:

Bundesinnungsverband für Orthopädie-Technik (BIV-OT)


Quelle:

Orthopädie-Technik, 2008, 59. Jahrgang (Heft 2), Seite 118-123, Dortmund: Orthopädie-Technik, ISSN: 0340-5591


Jahr:

2008



Abstract:


Die AOK Brandenburg verstößt derzeit gegen das Recht des Versicherten auf freie Wahl des Vertragspartners und gegen datenschutzrechtliche Bestimmungen, wenn sie ohne die Einwilligung des betroffenen Patienten unter dessen namentlicher Nennung und der Nennung seiner Kontaktdaten von anderen Leistungserbringern unverschlüsselt Gegenangebote einholt.

Zudem verhält sie sich rechtswidrig, indem sie dem vom betroffenen Patienten gewählten Leistungserbringer nicht einmal die Möglichkeit der Nachbesserung seines Angebotes einräumt, wenn ihr ein günstigeres Preisangebot vorliegt. Außerdem ist es nicht zulässig von der ärztlichen Verordnung abzuweichen und eine andere, einfachere Versorgung zu genehmigen, ohne zuvor wenigstens den Medizinischen Dienst der Krankenkasse mit der Begutachtung des Patienten beauftragt zu haben.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Orthopädie-Technik
Homepage: https://verlag-ot.de/fachzeitschrift/kurzportrait/index_ger....

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0134/6524


Informationsstand: 03.03.2008

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