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Bibliographische Angaben zur Publikation

Diabetisches Fußsyndrom

Therapiekonzepte gestern und heute



Autor/in:

Koester, B.; Köck, F.; Grifka, Joachim


Herausgeber/in:

Bundesinnungsverband für Orthopädie-Technik (BIV-OT)


Quelle:

Orthopädie-Technik, 2002, 53. Jahrgang (Heft 1), Seite 14-21, Dortmund: Orthopädie-Technik, ISSN: 0340-5591


Jahr:

2002



Abstract:


Die Folgen eines diabetischen Fußsyndroms können für den Patienten gravierend sein: Diabetische Polyneuropathie und Angiopathie führen durch die fehlende sensible Rückkopplung zu plantaren Druckläsionen und Deformierungen an den Füßen, die nicht selten in schwerwiegenden Entzündungen der Weichteile bis hin zu Osteomyelitis münden.

Über 25. 000 Diabetiker in Deutschland erleiden pro Jahr deswegen eine Amputation im Bereich der unteren Gliedmaßen. Durch interdisziplinäre Behandlungszentren, die eine enge Betreuung und Führung der Patienten erlauben und im Falle eines Ulkus eine kompetente ambulante Therapie ermöglichen, ließe sich die Zahl der Amputationen drastisch senken.

Zeitgemäße innovative Therapiekonzepte der Wundbehandlung machen eine Majoramputation in der Regel überflüssig. Durch die Vermeidung stationärer Behandlungen ließen sich enorme Kosten einsparen und die vorhandenen Ressourcen wären wesentlich ökonomischer zu nutzen. Ohne die Unterstützung der Kostenträger und einen gewissen therapeutischen Enthusiasmus lassen sich solche Konzepte jedoch nur schwierig verwirklichen.

Der Artikel nennt die Ursachen des diabetischen Fußsyndroms, geht auf das interdisziplinäre Therapiekonzept ein, auf prophylaktische Maßnahmen, auf die orthopädieschuhtechnische Versorgung, auf die konservative Therapie diabetischer Fußläsionen, operative Therapiemöglichkeiten und schließt mit Schlussfolgerungen und Perspektiven.


Weitere Informationen:


Englisches Abstract:

Diabetic Foot Syndrome

Therapeutic Concepts Yesterday and Today

Abstract:


There may be severe consequences for patients with a diabetic foot syndrome: the reduced sensibility of the plantar foot and the possible angiopathy often lead into pressure-ulcers and frequently are the cause of soft tissue infections and osteomyelitis. There are up to 25,000 amputations of the lower extremities p.a. in Germany, caused by a complication of diabetic foot syndrome.

These amputation rates may decrease by establishing multi-disciplinary diabetic foot clinics, where the facilities for an out-patient treatment are provided. With preventive care and - if necessary - new strategies of treatment for chronical ulcers, major amputations of the lower limb may be avoided. A cost reduction may also be achieved by the introduction of out-patient treatment centres: by avoiding in-patient care, enormous expenses could be saved, and the ressources could be used more efficiently. However, without the support of the sponsors and without some therapeutic enthusiasm, such concepts cannot be realized.


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Orthopädie-Technik
Homepage: https://verlag-ot.de/fachzeitschrift/kurzportrait/index_ger....

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Referenznummer:

R/ZS0134/0007


Informationsstand: 07.05.2002

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