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Bibliographische Angaben zur Publikation

Auf Augenhöhe: Der Permobil C500 VS im Praxistest


Autor/in:

Neumann, Volker


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

HANDICAP, 2008, 15. Jahrgang (Heft 2), Seite 124-127, München: Belitz & Neumann


Jahr:

2008



Abstract:


Die schwedische Firma Permobil hat ihr Flagschiff, den Permobil C500 VS, völlig überarbeitet auf den Markt gebracht. Volker Neumann stellt den C500 VS, der von Alfred Lindner getestet wurde, vor. Damit das Stehen selbstverständlich in den Alltag integriert werden kann, müssen einige Bedingungen erfüllt werden.

Zunächst ist eine sehr individuelle Anpassung notwendig. So müssen beispielsweise die Drehpunkte des Rollstuhls mit denen des Nutzers übereinstimmen. Beim C500 lassen sich alle Funktionen über einen Joystick oder eine Tastensteuerung aufrufen.

Neu ist, dass man aus jeder Position in die Stehfunktion wechseln kann. Da alle nötigen Elektromotoren gleichzeitig in Gang gesetzt werden, erreicht der C500 die Stehposition außerdem sehr flüssig. Die Knie werden durch zwei gepolsterte Pelotten gehalten, im Brustbereich erledigt das ein Bügel.

Die Steuerung kann individuell programmiert werden, allerdings ist dies nur den Mitarbeitern von Permobil und geschulten Rehafachhändlern möglich. Zusätzlich gibt es verschiedene Steuerungsmodelle, die sich intuitiv bedienen lassen, sowie deutlich gekennzeichnete Funktionen und leicht erreichbare und bedienbare Knöpfe.

Nachteilig hat der Tester die Anbringung der Vieltastensteuerung zwischen Joysticklenkung und Armlehne empfunden, da man beim Fahren gewöhnlich die Hand ablegt.

Der C500 ist sowohl für den Innenraum als auch für den Außenbereich, denn die Vorderräder sind unempfindlich gegen Unebenheiten und schaffen sogar kleine Stufen. Außerdem ist die Federung individuell einstellbar und sorgt so für einen guten Fahrkomfort. Zudem gewährleistet das serienmäßige ICS-System auch bei Kurvenfahrten ein sicheres Gefühl, denn es passt die Geschwindigkeit automatisch an.

Die Höchstgeschwindigkeit des Teststuhls liegt bei sechs Kilometern pro Stunde. Auch wenn diese Geschwindigkeit die Genehmigung erleichtert, empfiehlt es sich, auf die 400 Euro teurere Version mit zehn oder zwölf Stundenkilometern zurückzugreifen. Eine Neuheit des C500 ist das Sitzsystem VS.

Es ist modular aufgebaut und kann deshalb individuellen Anforderungen einfach angepasst werden. So lassen sich beispielsweise spezielle Rückenpolster einfach montieren, um den Nutzern je nach Behinderung optimalen Halt zu bieten.

Der Preis des V500 in der Grundversion liegt zurzeit bei circa 17. 500. Dafür, so der Tester, bekomme man jedoch einen Elektrorollstuhl mit Stehfunktion, der durch innovative Technik, schickes Design und sehr individuelle Anpassung überzeugt.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


HANDICAP - Das Magazin für Lebensqualität für Menschen mit Behinderungen und ihre Freunde
Homepage: http://www.handicap.de

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0130/6784


Informationsstand: 10.10.2008

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