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Bibliographische Angaben zur Publikation

Entwicklung individueller Potenziale von Menschen mit geistiger Behinderung

Das Individuelle Bildungsprogramm - Voraussetzungen, Beispiele und Erfahrungen im Projekt InDiPro - Teil 2



Autor/in:

Bauer, Thomas; Eccher, Regina; Pahlich, Andrea [u. a.]


Herausgeber/in:

Bundesvereinigung Lebenshilfe e.V.


Quelle:

Geistige Behinderung, 2008, 47. Jahrgang (Heft 4), Seite 319-329, Marburg: Lebenshilfe-Verlag, ISSN: 0173-9573


Jahr:

2008



Abstract:


Nach dem Ergebnis der diagnostischen Phase wurden Individuelle Bildungsprogramme geplant, bei denen vor allem die von den TeilnehmerInnen geäußerten Wünsche und Vorstellungen zu berücksichtigen waren.

In der Durchführung halfen Studierende einschlägiger Fachrichtungen, die durchschnittlich an zwei Stunden in der Woche die TeilnehmerInnen begleiteten. Für kontinuierliche Supervision wurde vom Projekt-Team gesorgt. Unter den Themen der Programme standen solche im Vordergrund, die Alltagsfunktionen und ihre Verbesserung betrafen.

Dies wird an Beispielen gezeigt (Kommunikation und Selbstständigkeit, Telefonieren, Busfahren) und daran, wie ein Programm in kleinen Schritten zu realisieren ist. Positive Entwicklungen waren bei fast allen TeilnehmerInnen zu beobachten, lassen sich allerdings nur schwer miteinander vergleichen. Für die Wirksamkeit der Programme sind zahlreiche Faktoren verantwortlich.

Als wichtige Voraussetzungen für den Erfolg erwiesen sich das gewählte prozessdiagnostische Vorgehen, die Eigenaktivität der TeilnehmerInnen sowie eine kontinuierliche Kooperation und Kommunikation unter allen Beteiligten.


Weitere Informationen:


Englisches Abstract:

The Development of Individual Potentials of People with Intellectual Disabilities

The Individual Educational Programmes of the Project InDiPro: Prerequisites, Examples and Experiences - Part 2

Abstract:


After the results of the diagnostic phase individual educational programmes were developed focussing particularly on the wishes and ideas of the participants. During the programmes students from the relevant subject areas accompanied the participants for about two hours a week. The project team saw to a continuous supervision. The programmes concentrated particularly on handling everyday situations better.

This is being shown by examples (communication and independence, telephoning, bus riding), which also demonstrate how a programme can be realised in small steps. Positive developments could be compared.

Many factors are responsible for a successful programme. The most important prerequisites seem to be the chosen process-diagnostic procedure, the individual commitment of the participants as well as a continuous cooperation and communication among all people involved.


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Projekt Diagnose, Evaluation und individuelles Programm zur Entwicklung der Fähigkeitspotenziale von Menschen mit geistiger Behinderung | REHADAT-Forschung
Projekt Individuelle Begleitung von BudgetnehmerInnen mit geistiger Behinderung in den Modellregionen Marburg/Biedenkopf und Groß Gerau (InDiPro) | REHADAT-Forschung
Teil 1 des Artikels | REHADAT-Literatur




Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Forschungsergebnis




Bezugsmöglichkeit:


Geistige Behinderung - heute Teilhabe
Homepage: https://www.lebenshilfe.de/informieren/publikationen/fachzei...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0122/6733B


Informationsstand: 07.11.2008

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