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Bibliographische Angaben zur Publikation

Chancen und Hindernisse der Offenen Behindertenhilfe am Beispiel Familienunterstützender Dienste


Autor/in:

Schädler, Johannes; Rohrmann, Albrecht; McGovern, Karsten


Herausgeber/in:

Bundesvereinigung Lebenshilfe e.V.


Quelle:

Geistige Behinderung, 2000, 39. Jahrgang (Heft 2), Seite 150-164, Marburg: Lebenshilfe-Verlag, ISSN: 0173-9573


Jahr:

2000



Abstract:


Trotz eindeutiger gesetzlicher Vorgaben, die seit mehr als sechzehn Jahren den vorrangigen Ausbau Offener Hilfen festlegen, ist in der Praxis der Behindertenhilfe eine gegenteilige Entwicklung feststellbar. Finanzierungsprobleme ambulanter Dienste und gegenläufige Trägerinteressen sowie konzeptionelle Defizite stehen einem konsequenten Ausbau Offener Hilfen entgegen.

In dem Beitrag werden am Beispiel Familienunterstützender Dienste Überlegungen zur Profilbildung in Offenen Hilfen vorgestellt. Dabei macht die individuelle und flexible Bearbeitung von Hilfeanfragen den eigentlichen Kern des Hilfeprofils aus, der sich damit vom institutionellen Pauschalangebot grundsätzlich unterscheidet. Es wird erörtert, welche Auswirkungen die sich daraus ergebende Struktur einerseits für Nutzer hat und andererseits, was sich für das Management eines solchen Dienstes ergibt.

Abschließend werden Überlegungen vorgestellt, wie durch geeignete Finanzierungsstrukturen der Behindertenhilfe Anreize geschaffen werden können, die eine Umsteuerung hin zu Offenen Hilfen für Träger, behinderte Menschen und für örtliche Kostenträger attraktiv machen könnten.


Weitere Informationen:


Englisches Abstract:

Respite Care Services as an Example of Chances and Obstacles of Open Special Services


Abstract:


Despite clear legal requirements stipulating for more than sixteen years the expansion of open services, a counter development with reference to special services has taken place. Financial problems of ambulant services and opposing interests of the responsible authorities as well as conception related deficits stand in the way of a consequent expansion of open services.

Here, respite care services are presented as example of giving the open services a clear profile. It's the individual and flexible treatment of service related enquiries that is essential, thus distinguishing itself fundamentally from the institutional general offers. Consequences of the resulting structure for the users on the one hand and the management on the other hand are discussed.

Finally, appropriate financial structures of special services are presented to make them more attractive to responsible authorities, people with intellectual disabilities and local financial authorities.


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Geistige Behinderung - heute Teilhabe
Homepage: https://www.lebenshilfe.de/informieren/publikationen/fachzei...

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Referenznummer:

R/ZS0122/0022


Informationsstand: 23.09.1994

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