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Bibliographische Angaben zur Publikation

Theoretisch vorbildlich: Wissenswertes über Südafrika und seine Bürger mit Behinderungen


Autor/in:

k. A.


Herausgeber/in:

Bundesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen e.V. (BAG WfbM)


Quelle:

Werkstatt:Dialog, 2010, 26. Jahrgang (Heft 3), Seite 32-33, Frankfurt am Main: Eigenverlag, ISSN: 1864-2993


Jahr:

2010



Abstract:


Es wird davon ausgegangen, dass in Südafrika etwa vier Millionen Menschen mit einer Behinderung leben. Da es landesweit keine einheitliche Definition von 'Behinderung' gibt, lassen sich genauere Zahlen nicht ermitteln. Nach dem Ende der Apartheid wurde eine Reihe von politischen Maßnahmen verabschiedet, die die Lebensbedingungen benachteiligter Bevölkerungsgruppen verbessern sollen.

Im Beschäftigungsgleichstellungsgesetz (Employment Equity Act) von 1998 sind Arbeitgeber verpflichtet worden, bei mehr als 50 Beschäftigten benachteiligte Bevölkerungsgruppen entsprechend ihren Anteilen an der Bevölkerung einzustellen. Behinderte Menschen werden in diesem Kontext zwar genannt, wirklich abgezielt hat das Gesetz aber auf die Gleichbehandlung von Schwarzen und Frauen.

Dies sorgt dafür, dass behinderte Menschen immer noch zu wenig eingestellt werden. Die Quote der behinderten Angestellten im öffentlichen Dienst betrug 2005 lediglich 0,25 Prozent. Zwar gibt es eine Grundstruktur mit Werkstätten, allerdings kaum Integrationsfirmen und nur wenige Arbeitsmöglichkeiten, was zu großer Armut unter den Behinderten führt.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Werkstatt:Dialog
Homepage: https://www.bagwfbm.de/wdg

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Referenznummer:

R/ZS0117/8308


Informationsstand: 03.08.2010

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