Inhalt

in Literatur blättern

  • Detailansicht

Bibliographische Angaben zur Publikation

Persönliches Budget in Werkstätten

Mitgliederbefragung der BAG:WfbM



Autor/in:

k. A.


Herausgeber/in:

Bundesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen e.V. (BAG WfbM)


Quelle:

Werkstatt:Dialog, 2008, 24. Jahrgang (Heft 4), Seite 19, Frankfurt am Main: Eigenverlag, ISSN: 1864-2993


Jahr:

2008



Abstract:


In dem Artikel geht es um die Mitgliederbefragung der BAG:WfbM zur Umsetzung des Persönlichen Budgets in Werkstätten. Die Befragung habe sowohl beachtliche als auch ernüchternde Ergebnisse geliefert. Zudem sollten Modelle zur Umsetzung gesammelt werden, an denen sich die Träger orientieren können. Diese sollen dann allen Werkstätten zugänglich gemacht werden.

Es beteiligte sich etwa die Hälfte aller Werkstätten. 93 Prozent davon gaben an, dass in ihrer Werkstatt kein Beschäftigter Leistungen in Form eines Persönlichen Budgets erhält. 93 Prozent wollen diese Leistungsform zukünftig jedoch ermöglichen. Nach Ansicht vieler Werkstätten gebe es noch erhebliche rechtliche und organisatorische Schwierigkeiten bei der Umsetzung, so sei beispielsweise noch immer unklar, wie die Regelungen zur Sozialversicherung gestaltet werden können.

Seitens der Kostenträger würden zudem noch Schwierigkeiten bestehen. Da weder die Bundesagentur für Arbeit noch die Sozialhilfeträger um eine offene Einführung bemüht sind, würden auch viele Werkstätten nicht bereit sein, Energie in das Persönliche Budget zu investieren. Es gaben etwa sieben Prozent an, dass Beschäftigte Leistungen über das Persönliche Budget beziehen, jedoch nur bei fünf Trägern zur Finanzierung von Werkstattleistungen. Vier der Persönlichen Budgets waren trägerübergreifend, fünfzehn hingegen in der Hand nur eines Leistungsträgers.

Sozialversicherungsanteile waren nur in vier Budgets enthalten, in sechs die Fahrtkosten und in fünf Budgets die Speisenversorgung.

In sieben Fällen stellte sich heraus, dass sie geringer sind als ein vergleichbarer Kostensatz, in fünf Fällen entsprachen sie ihm. Insgesamt werden sie jedoch als nicht kostendeckend beschrieben, wodurch die Unzufriedenheit mit der Budgetfinanzierung wächst.

Nicht in jeder Werkstatt wurde dem Werkstattvertrag eine Zielvereinbarung zugrunde gelegt. Die Ausgestaltung der Werkstattleistungen erfolgt bislang vorrangig in modularen und kalkulierten Angeboten. Allerdings gebe es auch den Versuch, differenzierte Einzelleistungen zu definieren und zu kalkulieren.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Werkstatt:Dialog
Homepage: https://www.bagwfbm.de/wdg

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0117/6831


Informationsstand: 29.10.2008

in Literatur blättern