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Bibliographische Angaben zur Publikation

Virtuelle Werkstattarbeitsplätze

Neue Möglichkeiten der Teilhabe



Autor/in:

k. A.


Herausgeber/in:

Bundesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen e.V. (BAG WfbM)


Quelle:

Werkstatt:Dialog, 2007, 23. Jahrgang (Heft 6), Seite 36, Frankfurt am Main: Eigenverlag


Jahr:

2007



Abstract:


Neben der Förderung einer betriebsnahen Teilhabe am Arbeitsleben haben die Caritas Werkstätten in Trier jetzt virtuelle Werkstattarbeitsplätze eingerichtet. Mit ihnen soll nicht nur berufliche Realität vermittelt und ein Zugehörigkeitsgefühl zur Gesellschaft geschaffen werden, sondern auch Berufsbildungsmaßnahmen durchgeführt werden.

Diese Kooperation mit Wirtschaftsunternehmen hilft die Wahlmöglichkeiten zu vergrößern, die Eingliederung in das Arbeitsleben und die Förderung beim Übergang in den allgemeinen Arbeitsmarkt zu erleichtern. Von der Bundesagentur für Arbeit nach § 142 SGB IX als virtuelle Werkstatt anerkannt, unterliegt sie juristisch dem Werkstättenrecht.

Um in das Programm aufgenommen zu werden, muss vom Kandidaten zu erwarten sein, dass er den Übergang in ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis erreichen kann, dass er ein Fünftel der Leistung eines Vollerwerbstätigen erbringt und dass er im Einzugsgebiet der Werkstätten wohnt. In den meisten Fällen wird der Arbeitsplatz den Fähigkeiten und Neigungen der behinderten Menschen angepasst.

Die Gestaltung ist daher mit den Betrieben vertraglich geregelt, um die Arbeitsplätze zu sichern. Zugleich wird nach einer Probezeit ein Vertrag zwischen Werkstattträger, Beschäftigungsgeber und Beschäftigten geschlossen, sowie ein Vertrag zwischen Werkstattträger und Beschäftigten. Die Beschäftigung fällt daher nicht unter die Regelungen des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes.

Das Personal für die Betreuung und Förderung der behinderten Menschen wird von der Werkstatt gestellt und muss die fachlichen Voraussetzungen nach § 9, Absatz 3 der Werkstättenverordnung erfüllen. Auf 30 Plätze kommt ein Sozialarbeiter und 2,5 Fachkraftstellen. Finanziert werden die Leistungen von der Bundesagentur für Arbeit und die Eingliederungsmaßnahme durch den überörtlichen Kostenträger.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Caritas Werkstätten für behinderte Menschen gGmbH | Rehadat-Werkstätten
§ 225 SGB IX Anerkennungsverfahren | REHADAT-Recht




Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Werkstatt:Dialog
Homepage: https://www.bagwfbm.de/wdg

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0117/6488


Informationsstand: 14.02.2008

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