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Bibliographische Angaben zur Publikation

Unterstützte Kommunikation - Kein selbstverständliches Angebot zur Teilhabe in Werkstätten!?


Autor/in:

Lelgemann, Reinhard


Herausgeber/in:

Bundesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen e.V. (BAG WfbM)


Quelle:

Werkstatt:Dialog, 2007, 23. Jahrgang (Heft 1), Seite 26-27, Frankfurt am Main: Eigenverlag


Jahr:

2007



Abstract:


Der Autor stellt das Konzept der Unterstützten Kommunikation vor. Unterstützte Kommunikation umfasst einerseits alle Kommunikationsformen, die als Ersatz für das Sprechen und teilweise auch für das Schreiben verwendet werden und andererseits diejenigen, die ergänzend, fördernd oder begleitend zum Sprechen eingesetzt werden.

Ihr Ziel ist es, Menschen, die nicht oder nur in sehr geringem Umfang über Lautsprache verfügen, zu einer möglichst differenzierten und effektiven Kommunikation zu verhelfen. Dies kann über körpereigene Ausdrucksformen wie Gestik oder Gebärden, aber auch mit Hilfe externer Hilfsmittel wie Bilder, Piktogrammen und elektronischen Hilfsmitteln vorgenommen werden.

Erste Schritte zur Anwendung der Unterstützten Kommunikation haben vor allem Schulen für körperbehinderte Menschen Anfang der 1990er Jahre aufgegriffen. Etwa zehn Jahre später wurde sie auch in Schulen für geistig behinderte Menschen ein Thema. Der Autor merkt an, dass Unterstützte Kommunikation in den Werkstätten bisher nur wenig Umsetzung finde, obwohl sie sehr wichtig sei. Lediglich einige Fachkräfte engagierten sich, wobei viele in ISAAC Deutschland ihr Forum zum Austausch finden. Dort werden Fortbildungen zum Thema angeboten.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Werkstatt:Dialog
Homepage: https://www.bagwfbm.de/wdg

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0117/6066


Informationsstand: 11.05.2007

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