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Bibliographische Angaben zur Publikation

Förderung für ältere geistig behinderte Menschen in der WfbM

Beispiel eines Gruppenangebots und Begleitkonzepts



Autor/in:

Hibbeler, Andreas


Herausgeber/in:

Bundesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen e.V. (BAG WfbM)


Quelle:

Werkstatt:Dialog, 2002, 18. Jahrgang (Heft 4), Seite 16-18, Frankfurt am Main: Eigenverlag


Jahr:

2002



Abstract:


Der Artikel beschreibt anhand eines Fallbeispiels die Möglichkeiten, den Verlauf sowie die Ergebnisse einer Förderung für ältere geistig behinderte Menschen in der Werkstatt für behinderte Menschen. Das beschriebene Ausgangsgruppenkonzept der Lebenshilfe Detmold entstand Anfang der 90er Jahre als Antwort auf die demografische Entwicklung innerhalb und außerhalb der Einrichtung, die einer zunehmenden Anzahl an älteren und behinderten Menschen mit altersbedingten körperlichen, geistigen und seelischen Einschränkungen eine andere, angemessene Förderung und Betreuung anbieten möchte. Der Altersdurchschnitt der Mitarbeiter in der Ausgangsgruppe liegt nahe am Altersberentungsalter, kann aber auch von Menschen von Anfang 40 an aufwärts besucht werden.

Bei der Auswahl des Begleitkonzepts, das die Einschätzung der Fertigkeiten und Fähigkeiten, eine Dokumentation und einen Schwerpunkt im Bereich der Selbstständigkeitsentwicklung und -erhaltung legt, hat sich die Einrichtung neben dem Detmolder Lernwegemodell (DLM), das im BBB und im Arbeitsbereich der Werkstatt verwendet wird, zusätzlich für das PAC-System von Dr. H. C. Günzburg entschieden. Die Zielrichtung des PAC-Systems liegt in der Einschätzung, der Entwicklung und dem Erhalt von Lebensfertigkeiten.

Der Autor kommt schließlich zu der Erkenntnis, dass eine Ausgangsgruppe für eine Werkstatt für behinderte Menschen und später in abgewandelter Form für Wohneinrichtungen zwar sehr wichtig sein mag, dass aber eine breite frühzeitige Prävention in der Werkstatt fehlt. Altersprozesse entstehen nicht über Nacht, und erst der rechtzeitige Erhalt und die Förderung von Lebensfertigkeiten sowie das frühe Erlernen einer gesundheitsbewussten Lebensführung können die objektive Lebenserwartung und vor allem die Lebensqualität von behinderten und 'noch' nicht behinderten Menschen entscheidend verbessern.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Werkstatt:Dialog
Homepage: https://www.bagwfbm.de/wdg

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Referenznummer:

R/ZS0117/3404


Informationsstand: 22.08.2002

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