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Bibliographische Angaben zur Publikation

Rehabilitanden im ATB erhalten Krankengeld


Autor/in:

Mosen, Günter


Herausgeber/in:

Bundesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen e.V. (BAG WfbM)


Quelle:

Werkstatt:Dialog, 2001, 17. Jahrgang (Heft 1), Seite 10, Frankfurt am Main: Eigenverlag


Jahr:

2001



Abstract:


Nach Auskunft der Bundesanstalt für Arbeit (BA) gilt auch für Beschäftigte im Arbeitstrainingsbereich, dass sie versicherungspflichtig nach § 5 Absatz 1 Ziff. 7 SGB V sind. Demnach sind Behinderte versicherungspflichtig, wenn sie in nach dem Schwerbehindertengesetz anerkannten Werkstätten für Behinderte oder in nach dem Blindenwarenvertriebsgesetz anerkannten Blindenwerkstätten oder für diese in Heimarbeit tätig sind. Diese Entscheidung wird von der BA durch entsprechende Regelungen im SGB VII begründet. Die Vorschrift, nach der Menschen mit Behinderungen in Werkstätten tätig sind, wird als die zutreffende Spezialvorschrift für die Beschäftigten im Arbeitstrainingsbereich einer Werktstatt angesehen.

Der Begriff Tätigkeit umfasst demnach nicht nur die eigentliche Tätigkeit in der Werkstatt, sondern ebenso begleitende Maßnahmen zum Beispiel im Rahmen der behinderungsbezogenen Betreuung. Die Zuständigkeit richtet sich in diesen Fällen nach dem jeweiligen Werkstattträger. Die Bundesanstalt für Arbeit, die Spitzenverbände der Krankenkassen sowie der VDR vertreten in Bezug auf die Kranken-, Pflege-und Rentenversicherung die Auffassung, dass Menschen mit Behinderungen im Eingangsverfahren und im Arbeitstrainingsbereich einer Werkstatt für behinderte nicht als Rehabilitanden, sondern als Werkstatttätige anzusehen sind.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Werkstatt:Dialog
Homepage: https://www.bagwfbm.de/wdg

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Referenznummer:

R/ZS0117/3210


Informationsstand: 25.05.2001

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