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Bibliographische Angaben zur Publikation

Übergangsförderung an Werkstätten

Ergebnisse einer empirischen Erhebung in Bayern



Autor/in:

Schachler, Viviane


Herausgeber/in:

Bundesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen e.V. (BAG WfbM)


Quelle:

Werkstatt:Dialog, 2013, 29. Jahrgang (Heft 2), Seite 13-15, Frankfurt am Main: Eigenverlag, ISSN: 1864-2993


Jahr:

2013



Abstract:


Zu den Aufgaben der Werkstätten gehört es, Menschen mit Behinderungen auf den allgemeinen Arbeitsmarkt vorzubereiten. Gerade im Zuge der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung (UN-BRK) wird dieser Aspekt der Werkstattarbeit immer wieder kritisch diskutiert. Wie die Realität der Übergänge in Bayern aussieht, hat nun eine wissenschaftliche Studie untersucht.

Die Ergebnisse stellen deutlich heraus, die Frage nach der Übergangsförderung darf nicht, wie so oft bei politischen Debatten, bei absoluten Zahlen aufhören, denn Übergangsförderung ist ein komplexes Wirkgefüge. Hierzu gab die Zusammenfassung von Viviane Schachler Aufschluss. Im Zeitraum von 2007 bis 2011 wurden bayernweit 157 Übergänge erfolgreich gestaltet. Das entspricht einer Quote von 0,14%. Dabei schwanken die Übergangsquoten von Werkstatt zu Werkstatt zwischen 0% und 1,1%. Wie setzen nun einzelne Werkstätten den Auftrag zur Übergangsförderung um und welches sind Übergangs-fördernde bzw. -hemmende Aspekte?

Viviane Schachler zeigt auf: Rund 64% der Werkstätten führen die Übergangsförderung mit werkstattinternen Ressourcen durch. Demgegenüber sind an 36% der Werkstätten zusätzliche Aktivitäten zu finden, die von Projekten mit zusätzlichem Personal bis hin zur Kooperation mit dem Integrationsfachdienst vor Ort reichen. Dass hier unterschiedlichste Rahmenbedingungen nicht weniger unterschiedliche Ergebnisse bringen, liegt auf der Hand.

Zusammenfassend lässt sich feststellen: mit zusätzlichem Personal, in speziellen Projekten und mit einer differenzierten Herangehensweise lassen sich die Übergangsquoten steigern. Werkstätten, die das nicht leisten, haben eine Übergangsquote von 0,09% und bleiben damit deutlich hinter Werkstätten zurück, die die genannten Kriterien erfüllen. Die Übergangsquote liegt hier bei 0,27%. Die höchsten Übergangserfolge finden sich bei eher kleineren Werkstätten mit 120 bis 239 Beschäftigten und mehreren Kooperationspartnern in der Vermittlungsarbeit, etwa auch dem IFD.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Forschungsergebnis




Bezugsmöglichkeit:


Werkstatt:Dialog
Homepage: https://www.bagwfbm.de/wdg

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0117/0088


Informationsstand: 24.07.2013

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