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Bibliographische Angaben zur Publikation

Umsetzung des Persönlichen Budgets in der Werkstatt


Autor/in:

k. A.


Herausgeber/in:

Bundesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen e.V. (BAG WfbM)


Quelle:

Werkstatt:Dialog, 2006, 22. Jahrgang (Heft 6), Seite 10, Frankfurt am Main: Eigenverlag


Jahr:

2006



Abstract:


Seit Einführung des Persönlichen Budgets können Rehabilitationsleistungen auf Wunsch des Leistungsnehmers in ein trägerübergreifendes Persönliches Budget einbezogen werden. Für die Werkstätten bedeutet dies eine differenzierte Angebotsstruktur mit inhaltlich beschriebenen und kalkulierten Leistungen. Für diesen Wandel bedarf es einer erheblichen Vorarbeit. Zu bewältigen sind unter anderem Leistungsstandards und Erfolgsmessung, Wettbewerbsvorteile sowie Entwicklung der Kostenträgerrechnung.

Die Nordberliner Werkgemeinschaft erarbeitet in Zusammenarbeit mit der contec GmbH die Aufgabe der Umstellung und Vorbereitung der Angebotsstruktur. Zunächst werden die bisherigen Leistungsprozesse gegliedert und nach der Zuordnung zu beschreibbaren Produkten in einem Produktfolio gegliedert.

Eine softwaregeschützte Beschreibung der Leistungsprozesse ermöglicht die Nutzung für das Qualitätsmanagements nach DIN EN ISO. Die Preise der Produkte werden auf Grundlage einer Verrechnungssatzkalkulation als Vollkostenrechnung bestimmt, der direkte Personalaufwand wird durch eine Selbstaufschreibung der Leistungserbringer ermittelt.

Um eine Umlage von sekundären und tertiären Kosten zu ermöglichen, werden aus der Analyse der Kosten Verrechnungssätze gebildet. Mittels einer Marktanalyse werden Kundenprofil, Marktsegmentierung und Wettbewerb identifiziert und somit ein Markteingkonzept entwickelt.

Es ist wichtig, dass die Angebote auch am zukünftigen Nachfragemarkt erfolgreich sind, wobei sich Angebots- und Organisationsstruktur der Leistungsanbieter dieser Entwicklung anpassen müssen. Der Geschäftsführer der Nordberliner Werkgemeinschaft, fasst zusammen, dass sich die Verhandlungsposition der Werkstätten gegenüber den Kostenträgern verbessert habe, weil sie in der Lage seien, ihre Wünsche nach Erhöhung der Vergütung unmittelbar mit Leistungsreduzierungen verknüpfen zu können.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Nordberliner Werkgemeinschaft gGmbH | REHADAT-Werkstätten




Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Werkstatt:Dialog
Homepage: https://www.bagwfbm.de/wdg

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0117/0049


Informationsstand: 17.01.2007

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