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Bibliographische Angaben zur Publikation

Arbeit als Schwerpunkt

Die begleitenden Dienste in den Werkstätten



Autor/in:

Scheibner, Ulrich


Herausgeber/in:

Bundesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen e.V. (BAG WfbM)


Quelle:

Werkstatt:Dialog, 2006, 22. Jahrgang (Heft 6), Seite 12-13, Frankfurt am Main: Eigenverlag


Jahr:

2006



Abstract:


Bereits mit dem Inkrafttreten der Werkstättenverordnung (WVO) 1980 wurde die Funktionsbezeichnung begleitende Dienste in das deutsche Recht aufgenommen. Die Aufgaben dieser Dienste sind in § 10 WVO aufgelistet. Durch das Schwerbehindertengesetz und das heutige SGB IX wurde die Aufgabenstellung gesetzlich präzisiert. Demnach erbringen die begleitenden Dienste arbeitsbegleitend alle unter § 10 WVO gelisteten Leistungen mit dem Ziel, die Beschäftigten und ihre Leistungsfähigkeit zu fördern.

Der gesetzliche Auftrag, arbeitsbegleitende Maßnahmen zu erbringen, bezieht sich auf Arbeitsauftrag, Arbeitsgegenstand, Arbeitsvorgang und Arbeitsergebnis. Die Anwesenheit der Dienste ist notwendig, da alle Vorgänge an den einzelnen Beschäftigten angepasst werden müssen, um die Förderziele erreichen zu können.

Aufgabe des Teams aus Fachkräften zur Arbeits- und Berufsförderung und Fachkräften der begleitenden Dienste ist es, die Lernpotenziale der Arbeit zu erkennen.

Dies stellt die Dienste oftmals vor Probleme. Die arbeitspädagogischen Verpflichtungen dienen hier als Leitfaden. Ihnen zufolge darf Arbeit nicht zu körperlichen, geistigen oder psychischen Störungen führen, sie muss individuell ausführbar sein, dem einzelnen einen Entscheidungs- und Handlungsspielraum belassen und die Zufriedenheit der Beschäftigten fördern.

Des Weiteren muss Werkstattarbeit sozialverträglich und persönlichkeitsförderund sein sowie die Identifikation der Beschäftigten mit ihrer Arbeit ermöglichen.

Zu Beginn einer arbeitsbegleitenden Leistung muss das Förderpotenzial festgestellt werden und transparent werden, was durch die Arbeit gelernt werden kann. Besitzt die Arbeit kein Förderpotenzial, muss der begleitende Dienst durch pädagogische, therapeutische und methodische Hilfen einer Ermüdung durch Eintönigkeit und Belastungen vorbeugen.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Werkstatt:Dialog
Homepage: https://www.bagwfbm.de/wdg

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0117/0044


Informationsstand: 31.01.2007

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