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Bibliographische Angaben zur Publikation

Berufliche Reintegration in einer neurologischen Phase-II-Einrichtung


Autor/in:

Spranger, Matthias


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Prävention und Rehabilitation, 2008, 20. Jahrgang (Heft 4), Seite 193-196, München-Deisenhofen: Dustri, ISSN: 0937-552X


Jahr:

2008



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Abstract:


Seit 30 Jahren existiert in Deutschland die medizinisch-berufliche Rehabilitation: Sie verknüpft schon frühzeitig im Verlauf der Rehabilitation medizinische Leistungen und Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben miteinander und überwindet so die Schnittstelle zwischen beiden Rehabilitationsformen. In einem nahtlosen Prozess erfolgt die medizinische und berufliche Rehabilitation vielmehr unter einem Dach zeitgleich und ineinandergreifend.

Um die Effektivität der medizinisch-beruflichen Rehabilitation zu überprüfen, wurde am Neurologischen Rehabilitationszentrum Friedehorst ein kompletter Jahrgang von Rehabilitanden, die eine arbeits- oder berufstherapeutische Leistung erhielten, fünf Jahre lang nachverfolgt. Es handelte sich um Jugendliche und junge Erwachsene, von denen etwa 80 Prozent zu Beginn der medizinisch-beruflichen Rehabilitationsphase lebenspraktisch nicht selbstständig waren.

Ein Jahr nach Entlassung befanden sich 50 Prozent, nach fünf Jahren sogar 60 Prozent in einer Tätigkeit oder Ausbildung auf dem freien Arbeitsmarkt, die übrigen in weiteren Qualifizierungsmaßnahmen, in einer Werkstatt für behinderte Menschen oder ohne Beschäftigung. Ein hoher Anteil der Rehabilitanden berichtete von Schwierigkeiten am Arbeitsplatz oder bei der Arbeitsplatzsuche. Um die Nachhaltigkeit der Rehabilitationsmaßnahme zu erhöhen, wurde daher ein Nachsorgeprogramm initialisiert.


Weitere Informationen:


Englisches Abstract:

Back to work-strategies in neurological rehabilitation


Abstract:


Medical-vocational rehabilitation exists in Germany for 30 years. This specific kind of rehabilitation integrates medical and vocational rehabilitation very early in the process of recovery instead of a sequential treatment. We conducted a follow-up study to show the outcome after integrated medical-vocational rehabilitation.

95 adolescents and young adults, who in the majority lacked independence in every day life tasks on admittance were followed for five years. One year after discharge 50 percent were in regular work or job training, after five years even 60 percent. The remaining group were in qualifying programs, in sheltered workshops for handicapped people or without work. Many patients had difficulties in finding work or complained of problems at work. Therefore, an outpatient postrehabilitation program was initiated to enhance reintegration.


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Neurologisches Rehabilitationszentrum Friedehorst | REHADAT-Angebote und Adressen
Projekt Berufliche (Re-)Integration als Ergebnis medizinisch-beruflicher und berufsvorbereitender Rehabilitationsmaßnahmen in einer neurologischen Phase II-Einrichtung | REHADAT-Forschung




Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Forschungsergebnis / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Prävention und Rehabilitation
Homepage: https://www.dustri.com/nc/de/deutschsprachige-zeitschriften/...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0115/6875


Informationsstand: 21.11.2008

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