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Bibliographische Angaben zur Publikation

Angst und Depressionen bei berufstätigen Herzkranken


Autor/in:

Sommerfeld, Jana; Sommerfeld, R.; Rudolph, Jochen [u. a.]


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Prävention und Rehabilitation, 2014, 26. Jahrgang (Heft 3), Seite 77-87, München-Deisenhofen: Dustri, ISSN: 0937-552X


Jahr:

2014



Abstract:


In einer seit dem Jahr 2008 durchgeführten Befragung von 500 postoperativen Herzpatienten ab 18 Jahren wurde deren subjektive Lebensqualität untersucht. Mittels standardisiertem und anonymisiertem Fragebogen zu verschiedenen Lebensbereichen konnten durch die Mitwirkung von 7 Rehabilitationskliniken und 11 Herzgruppen 322 Fragebögen in die Analysen einbezogen werden.

In dem Beitrag werden die Ängste von der Berufstätigen näher betrachtet. Nach der Herzoperation sind 27 Prozent der Befragten beruflich wieder eingegliedert worden, wovon 94 Prozent ihre Arbeit ohne Einschränkungen aufgenommen haben. Dennoch weist diese Teilstichprobe einen hohen Prozentsatz an Betroffenen mit Ängsten und Depressionen aus.

Einerseits wirkt sich der Besuch einer Herzgruppe nicht auf psychische Leiden aus, das heißt Ängste entstehen unabhängig davon, andererseits belasten sich Berufstätige mit Ängsten stärker als solche ohne Ängste. Die Patienten, die nach einer Herzoperation in den Beruf zurückgekehrt sind, benötigen eine dauerhafte gute ärztliche Betreuung, um mit den psychischen Leiden besser umgehen zu können.

Zudem wird der medizinischen und beruflichen Rehabilitation in Zukunft wohl noch mehr Aufmerksamkeit zugeschrieben werden, da sie Wachstum und Beschäftigung sichert und die Leistungsfähigkeit des Einzelnen unterstützt beziehungsweise erhält.


Weitere Informationen:


Englisches Abstract:

Anxiety and depression in working heart patients


Abstract:


In a survey of 500 post-operative cardiac patients, which took place in 2008, the subjective quality of life of the respondents was studied. Using a standardized anonymous questionnaire on various life domains, data of 322 patients were made available with support from 7 rehabilitation clinics and 11 ambulant cardiac groups. The paper on hand is concerned with employed patients who have experienced anxieties following their disease.

After the heart surgery 31 percent of the patients were reintegrated into the labor market, of which 94 percent returned to their former work places without any restrictions. Nevertheless, the sub-sample shows high percentages of respondents suffering from anxieties and depressions. The data shows that the participation in an ambulant cardiac group has no significant impact on mental suffering of individuals.

In addition, employed respondents with anxieties are more active than those without mental distress. Hence the patients who return to their working life after a heart surgery need long-term and good quality medical care to cope with potential mental suffering. Medical and vocational rehabilitation deserve more attention, as they guarantee the patients mental and physical performance and thereby ensure growth and employment.


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Forschungsergebnis




Bezugsmöglichkeit:


Prävention und Rehabilitation
Homepage: https://www.dustri.com/nc/de/deutschsprachige-zeitschriften/...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0115/0024


Informationsstand: 31.10.2014

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