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Bibliographische Angaben zur Publikation

Zurück in den Beruf - zurück ins Leben


Autor/in:

k. A.


Herausgeber/in:

hw-studio weber


Quelle:

Not, 2006, 15. Jahrgang (Heft 6), Seite 60-61, Leimersheim: hw-studio weber, ISSN: 1616-2234


Jahr:

2006



Abstract:


In Bersenbrück erfahren Menschen, die an einer gesundheitlichen Schädigung des zentralen Nervensystems leiden, eine Förderung der fachlichen und persönlichen Kompetenz. Ihr Leistungsvermögen wird zudem mit dem Ziel der Wiedereingliederung auf den allgemeinen Arbeitsmarkt unterstützt.

Die Reha-Aktiv gGmbH führt eine berufliche, wohnortnahe Rehabilitation und Komplextherapie bei Menschen mit neurologischen Schädigungen unter Berücksichtigung der psychosozialen Krankheitsfolgen durch. Nach Akutbehandlung, Frührehabilitation und Anschlussheilbehandlung findet die Maßnahme der Teilhabe am Arbeitsleben statt, welche das psychosoziale und therapeutische Umfeld mit einbezieht.

Die Reha-Aktiv kann sowohl ambulant als auch stationär in Anspruch genommen werden und stellt den beruflichen Rehabilitationsbedarf in der neurologischen Rehabilitation im wohnortnahen Umfeld sicher. Ein multiprofessionelles Team betreut die Rehabilitationsmaßnahmen, wobei ein Schwerpunkt die Therapie neuropsychologischer Primär- und psychischer Begleitstörungen ist.

Die Lebenswirklichkeit wird in den einzelnen Berufsbereichen dargestellt. Im Kräuteranbau- und Veredelungsprozess wird mit lebendem Material gearbeitet. Rehabilitanden bietet der Bereich die Möglichkeit des Trainings von beispielsweise Wahrnehmungsfähigkeit und Konzentrationsfähigkeit.

Im Metallverarbeitenden Bereich werden Tätigkeiten ausgeführt, wie sie im realen Leben vorkommen. Herangeführt werden die Rehabilitanden an serielle Tätigkeiten mit verschiedenen Arbeitsschritten.

Tätigkeiten, die dem Rehabilitanden die Möglichkeit bieten, Fähigkeiten und Fertigkeiten zu trainieren, werden an traditionellen Handwerkzeugen im holzverarbeitenden Bereich trainiert.

Der hauswirtschaftliche Bereich gliedert sich in Lehrküche, Cafeteria und Hauswirtschaft. Besonders Grob- und Feinmotorik werden hier geschult sowie die Konzentration und Merkfähigkeit gefördert.

Im kaufmännischen Bereich wird die Aufmerksamkeit, Konzentration und Denkfähigkeit gefördert. Gearbeitet wird an verschiedenen technischen und manuellen Hilfsmitteln sowie mit verschiedenen EDV-Programmen.

In Zusammenarbeit mit dem Landesverband der Berufsgenossenschaft stellte sich im April 2006 ein neuer Spezialbereich vor. Dieser ist für einen Personenkreis mit einem erhöhten Förder- und Betreuungsbedarf.

Die Reha-Aktiv unterstützt die Rehabilitanden beim Übergang in den Beruf oder die Ausbildung und bietet eine ambulante Nachsorgeleistung. Somit können sich die Rehabilitanden schrittweise von den Strukturen des beruflichen Rehabilitationszentrums lösen.

Bei einigen jungen Menschen zeigte sich, dass sich das Ziel auf eine Langzeittherapie beziehen muss. Je nach Schädigungsmuster hat diese Gruppe leichte bis mittelgradige Defektzustände und bleibende Verhaltensauffälligkeiten. Für diese Menschen wurden nun die Voraussetzungen für eine Langzeittherapie geschaffen. Im Fokus bei der Rehabilitation dieser Personengruppe steht die soziale Integration. Etwa ab der zweiten Hälfte 2007 wird die Reha-Akiv Rehabilitanden in ihre Reha- Maßnahmen aufnehmen, die im Einzelfall sehr unterschiedliche Fähigkeiten haben.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Reha-Aktiv Friedehorst gGmbH | REHADAT-Adressen




Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Fachmagazin NOT
Homepage: http://not-online.de/

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0113/4009


Informationsstand: 15.11.2006

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