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Bibliographische Angaben zur Publikation

Rechtsanspruch auf Arbeitsassistenz umsetzen


Autor/in:

k. A.


Herausgeber/in:

Sozialverband VdK Deutschland e.V.


Quelle:

Sozialrecht und Praxis, 2011, 21. Jahrgang (Heft 3), Seite 164-165, Bonn: Eigenverlag, ISSN: 0939-401


Jahr:

2011



Abstract:


Der Artikel beschäftigt sich mit dem Rechtsanspruch von Menschen mit Behinderung auf Arbeitsassistenz und wie man diesen umsetzen kann. Ziel der Arbeitsassistenz ist die Sicherung der Beschäftigung. Die eingesetzten Assistenzkräfte verrichten unterstützende Tätigkeiten, die der schwerbehinderte Mensch behinderungsbedingt nicht selbst erledigen kann.

Schwerbehinderte Menschen haben im Rahmen der zur Verfügung stehenden Ausgleichsabgabemittel einen Rechtsanspruch auf Arbeitsassistenz. Die Arbeitsassistenz kann unter der Voraussetzung beantragt werden, dass der Mensch mit Behinderung eine anerkannte Schwerbehinderung nachweisen kann, dass er ein Arbeits- oder Beamtenverhältnis oder die Selbstständigkeit vorweisen kann, dass alle vorrangigen Leistungsmöglichkeiten des SGB IX geprüft und ausgeschöpft sind und dass der Arbeitgeber sein Einverständnis für die Assistenzkraft gibt.

Der Antrag ist beim Rehabilitationsträger zu stellen, die Abwicklung verläuft jedoch über das jeweilige Integrationsamt. Der schwerbehinderte Berufstätige kann die Arbeitsassistenz in zwei Modellen organisieren. Entweder er beschäftigt die Assistenzkraft als Arbeitgeber oder er beauftragt einen Dienst mit der Erbringung der Unterstützungsleistungen.

Die Höhe der Leistung richtet sich nach den individuellen Bedürfnissen des Einzelnen. Im Regelfall handelt sich dabei um eine Unterstützungsleistung zwischen 250 Euro und 1100 Euro monatlich. Alternativen zur Arbeitsassistenz bieten innerbetriebliche Lösungen. Der Arbeitgeber kann für die finanzielle Belastung einen Zuschuss erhalten.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Sozialrecht + Praxis - Fachzeitschrift für Sozialpolitiker und Schwerbehindertenvertreter
Homepage: https://www.vdk.de/deutschland/pages/presse/6320/sozialrecht...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0102/8775


Informationsstand: 18.05.2011

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