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Bibliographische Angaben zur Publikation

Das Notebook als Stadtplan für blinde und sehbehinderte Menschen

Elektronische Wegbegleiter und Wegplaner in Berlin getestet



Autor/in:

Leidner, Rüdiger


Herausgeber/in:

Sozialverband VdK Deutschland e.V.


Quelle:

Sozialrecht und Praxis, 1996, 6. Jahrgang (Heft 1), Seite 58-62, Bonn: Eigenverlag, ISSN: 0939-401


Jahr:

1996



Abstract:


Der Artikel beschreibt die Erprobung einer neuen Mobilitätshilfe für blinde Menschen. Das erprobte System besteht aus zwei Komponenten, dem Wegplaner als stationäre Einheit, und dem Wegbegleiter als tragbare Einheit (Fernziel).

Der Wegplaner, ein leistungsfähiger Computer, enthält einen digitalisierten Stadtplan. Dieser Stadtplan beruht auf bereits erstellte digitalisierte Stadtpläne für Autofahrer, sowie aufbereiteten Daten von Katasterämtern. Diese Informationen reichen aber nicht aus, hier appelliert der Text an die Selbsthilfeverbände festzulegen, welche wichtigen Zusatzinformationen noch in den Wegplaner aufgenommen werden müssten, um blinden Menschen einen sicheren Weg durch die Stadt zu ermöglichen. Der Wegbegleiter ist im Prinzip ein Notebook, in das die jeweilige Route eingespielt werden können.

Mit ihm kann man seine aktuelle Position feststellen, oder die Restroute abfragen. Er ist einhändig bedienbar, die Ausgabe erfolgt über Kopfhörer, und besitzt einen Satellitenempfänger, der die Signale eines Navigationssatelliten empfängt. Der Wegbegleiter weist noch einige Mängel auf, mit acht kg ist er noch sehr schwer, die Positionsbestimmung durch den Satelliten erfolgt nur auf 50 Meter genau, außerdem versagt der Empfang des Orientierungssignals über Funk in geschlossenen Gebäuden, U-Bahn-Schächten etc.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Sozialrecht + Praxis - Fachzeitschrift für Sozialpolitiker und Schwerbehindertenvertreter
Homepage: https://www.vdk.de/deutschland/pages/presse/6320/sozialrecht...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0102/1443


Informationsstand: 16.04.1996

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