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Bibliographische Angaben zur Publikation

Amtliche Nachrichten der Bundesanstalt für Arbeit


Autor/in:

k. A.


Herausgeber/in:

Bundesanstalt für Arbeit (BA)


Quelle:

ANBA - Amtliche Nachrichten der Bundesanstalt für Arbeit, 2003, 51. Jahrgang (Heft 7), Nürnberg: Eigenverlag, ISSN: 0007-585X


Jahr:

2003



Abstract:


Die Arbeitsstatistik vom Juli 2003 der Bundesanstalt für Arbeit (BA) hält Zahlen vor
- zur Entwicklung des Arbeitsmarktes im Juni 2003;
- zu Zentralen Kennwertindikatoren des Arbeitsmarktes (Eckwerte der Arbeitsmarktstatistik von Mai 2002 bis Mai 2003, differenziert nach BRD gesamt, Bundesgebiet West, Bundesgebiet Ost und nach Arbeitsamtbezirken/ Landesarbeitsamtbezirken);
- zur Beschäftigung nach diversen Kriterien Ende September 2002;
- zur Arbeitslosigkeit, den gemeldeten Stellen, Arbeitsvermittlungen und dem Ausbildungsstellenmarkt im Mai 2003;
- zur Arbeitsmarktpolitik im Mai 2003 (Kurzarbeit, Anträge auf Altersteilzeit, Anträge auf Insolvenzgeld, Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen - geförderte Arbeitnehmer, Strukturanpassungsmaßnahmen - Geförderte Arbeitnehmer, Eintritte und Bestand an Teilnehmern in Trainingsmaßnahmen, Eintritte und Bestand an Teilnehmern in Maßnahmen zur beruflichen Weiterbildung, Deutsch-Sprachlehrgänge, Förderung der Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben, Eintritte, Bestand und Austritte von behinderten Menschen, Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen und Förderung der Berufsausbildung);
- zu den Empfängern von Geldleistungen im Mai 2003 (Anträge auf Arbeitslosigkeit, Arbeitslosenhilfe und Eingliederungshilfe, Sperrzeiten bei Arbeitslosengeld und Arbeitslosenhilfe);
- zu den Abrechnungsergebnissen der BA im Juni 2003.

Zusammenfassend ist festzustellen, dass die Wachstumsschwäche den Arbeitsmarkt im Berichtszeitraum weiterhin belastet hat. So ist die Erwerbstätigkeit - von jahreszeitlichen Einflüssen bereinigt - im April erneut spürbar gesunken. Zwar hat die saisonbereinigte Arbeitslosenzahl im Juni nennenswert abgenommen, aber dies ist nicht wirtschaftlicher Belebung zu danken, sondern beruht nach wie vor besonders auf verstärkten Maßnahmen zur Aktivierung von Arbeitslosen und den beiden Reformgesetzen am Arbeitsmarkt. Außerdem hat sich wegen des durchweg späten Ferienbeginns der im Sommer übliche Anstieg der Arbeitslosigkeit noch nicht eingestellt.

Beschäftigungsschaffende Maßnahmen (BSM) des zweiten Arbeitsmarktes entlasten die Arbeitslosigkeit in großem Umfang, allerdings mit abnehmender Tendenz. Dies geht hauptsächlich auf Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen zurück, die schon seit längerem - auch wegen der Umorientierung zu Gunsten der Beschäftigung am ersten Arbeitsmarkt - eingeschränkt wurden. Ende Juni hatten 129.900 Menschen mit ungünstigen Arbeitsmarktchancen so eine befristete Tätigkeit, 25 Prozent weniger als im Vorjahr. Im bisherigen Jahresverlauf nachmen insgesamt 71.500 Personen eine derartige Tätigkeit auf (minus 26 Prozent).


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Statistische Analysen 'Amtliche Nachrichten der Bundesanstalt für Arbeit (ANBA)'
Homepage: https://statistik.arbeitsagentur.de/Navigation/Statistik/Sta...

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Referenznummer:

R/ZS0093/1031


Informationsstand: 26.08.2003

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