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Bibliographische Angaben zur Publikation

Einige Zusammenhänge zwischen dem sozio-ökonomischen Status von Eltern, der Intelligenzhöhe ihrer Kinder und deren beruflichen Leistungen


Autor/in:

Eser, Karl-Heinz


Herausgeber/in:

LERNEN FÖRDERN - Bundesverband zur Förderung von Menschen mit Lernbehinderungen e.V.


Quelle:

Lernen fördern, 2020, 40. Jahrgang (Heft 4), Seite 19-27, Stuttgart: Eigenverlag, ISSN: 0720-8316


Jahr:

2020



Abstract:


Wenn sich schulisch-berufliche Leistungen nicht so gut entwickeln, kommt heute gerne die Frage nach einer sozialen Benachteiligung der Betroffenen auf, weniger die nach ungünstigen personenbezogenen Voraussetzungen, zum Beispiel intellektueller Art.

Zu diesem Themenkreis sind in letzter Zeit mehrere Studien vor allem an sehr großen dänischen, amerikanischen und britischen, aber auch an einer deutschen Stichprobe veröffentlicht worden, die einige Aufschlüsse zur Beantwortung der Eingangsfrage bereitstellen.

Es kann empirisch belegt werden, dass der überaus bedeutsame sozio-ökonomische und kulturelle familiäre Hintergrund die Intelligenzentwicklung und die schulisch-berufliche Zukunft von Kindern keineswegs nahezu ausschließlich vorherbestimmt, wie es die Milieutheorie sieht.

Bildungs- und soziale Statuserfolge werden nachweislich sogar (etwas) stärker von der kindlichen Intelligenz beeinflusst als von ihrem soziokulturellen Hintergrund. Die diskutierten Verhältnisse liegen also komplizierter, stehen in vielfältigen Wechselwirkungen, sorgen nicht zuletzt für den möglichen und nötigen pädagogischen Spielraum und sind Teil der eher sparsam geführten erziehungswissenschaftlichen Anlage-Umwelt-Debatte.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Forschungsergebnis




Bezugsmöglichkeit:


LERNEN FÖRDERN
Homepage: https://lernen-foerdern.de/publikationen/zeitschrift/

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0077/0110


Informationsstand: 17.02.2021

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