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Bibliographische Angaben zur Publikation

Wandel und Anforderungen im Sonderpädagogischen Dienst

Überlegungen zur Prävention, Beratung und Unterstützung von Kindern und Jugendlichen mit Förderbedarf



Autor/in:

Garz, Hans-Günter


Herausgeber/in:

LERNEN FÖRDERN - Bundesverband zur Förderung von Menschen mit Lernbehinderungen e.V.


Quelle:

Lernen fördern, 2014, 34. Jahrgang (Sonderheft), Seite 29-31, Stuttgart: Eigenverlag, ISSN: 0720-8316


Jahr:

2014



Abstract:


Durch die Umsetzung der Inklusion ändert sich zurzeit viel. So ändert sich nicht nur der Sprachgebrauch, sondern auch die Auffassung davon, was Behinderung und Beeinträchtigung bedeutet. Es ändern sich aber auch die Schulstrukturen in Deutschland. Das wirkt sich vor allem auf Förderschulen und die sonderpädagogische Bildung aus. Förderschulen und damit die Unterstützungssysteme für Kinder und Jugendliche mit Lernbehinderungen verändern sich.

Eine wichtige Funktion nimmt dabei der Sonderpädagogische Dienst ein, der die Arbeit an Förderschulen mit der Arbeit an inklusiven Schulen verbindet. Der Autor beschreibt in dem Beitrag, wie wichtig die Sonderpädagogische Dienste in diesem Zusammenhang sind. An inklusiven Schulen sind sie die entscheidenden sonderpädagogischen Förderer und Unterstützer von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen. Dabei vernetzen sie die verschiedenen Bereiche, die im Alltag von Kindern und Jugendlichen eine wichtige Rolle spielen.

So darf ein Kind mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf beispielsweise nicht nur in Bezug auf seine schulischen Leistungen betrachtet werden. Entscheidend ist, dass auch sein Alltag und sein persönliches Umfeld mit einbezogen sind. Es geht nicht nur um den Lernerfolg in der Schule, sondern darum, im Alltag aktiv zu sein und am alltäglichen Leben teilzuhaben. Hier ist die Mitarbeit von allen Seiten, hier sind Schule, soziale, medizinisch-psychologische Dienste, aber auch das Elternhaus gefragt.

Vor allem die Zusammenarbeit von Sonderpädagogen und Eltern ist wichtig, damit ein Kind in allen Bereichen, auch außerhalb der Schule, das bekommt, was es braucht. Ausschlaggebend für die Arbeit des Sonderpädagogischen Dienstes ist auch, dass er sich nicht an den Defiziten ausrichtet, sondern Ressourcen und Entwicklungsfähigkeiten eines Kindes sieht und aktiviert.

Schließlich mach der Autor deutlich, dass die Anbindung des Sonderpädagogischen Dienstes an das Sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentrum zwingend ist. Die einzelnen sonderpädagogischen Fachkräfte, die an den allgemeinen Schulen arbeiten, brauchen Austausch und Beratung durch ein Fachkollegium. Nur so ist sichergestellt, dass sie als Experten nicht isoliert auf sich gestellt arbeiten und handeln müssen.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


LERNEN FÖRDERN
Homepage: https://lernen-foerdern.de/publikationen/zeitschrift/

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0077/0049


Informationsstand: 28.03.2014

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