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Bibliographische Angaben zur Publikation

Die Hilfsmittelversorgung in der privaten Krankenversicherung


Autor/in:

k. A.


Herausgeber/in:

Deutsche Gesellschaft für Muskelkranke e.V. (DGM)


Quelle:

Muskelreport, 2008, Heft 3, Seite 36, Freiburg im Breisgau: Eigenverlag, ISSN: 0178-0352


Jahr:

2008



Abstract:


Der Artikel thematisiert das eingeschränkte Hilfsmittelversorgungsangebot der privaten Krankenkassen. Entgegen der allgemeinen Annahme das Privatversicherte in jeder Hinsicht bevorzugt werden, erfährt die Kostenübernahme von Hilfsmitteln massive Einschränkungen. Ein Grund dafür ist, dass sich die Leistungen einer privaten Versicherung nach dem individuell vereinbarten Tarif richten. Aufgrund dessen ist nicht automatisch gewährleistet, dass ein Privatversicherter Anspruch auf die notwendigen medizinischen Hilfsmittel hat.

Während der gesetzlich Versicherte nur eine sehr geringe Zuzahlung für hochwertige Hilfsmittel leisten muss, sind in den Verträgen der Privatversicherungen in den meisten Fällen keine kostenintensiven Hilfsmittel vorgesehen. Hinzu kommt, dass der Hilfsmittelkatalog der Privaten Krankenversicherung bei weitem nicht so umfangreich ist wie der der Gesetzlichen und sich auf einfache Ausstattungen beschränkt. In einigen Ausnahmen wurden auch teurere Hilfsmittel auf dem Kulanzweg bewilligt.

Diese Kostenzusagen beruhen jedoch auf Einzelentscheidungen, auf die im Zweifelsfall kein Verlass ist. Trotz Informationspflicht der privaten Krankenkassen über ihre Tarifbestimmungen, bleibt es doch sehr fraglich inwieweit die Versicherungsnehmer über sie aufgeklärt werden. In einer rechtlichen Konfrontation haben die Versicherten meist keine Chance und es empfiehlt sich vor einem Rechtsstreit einen Fachanwalt für Versicherungsrecht zu konsultieren.

Vor diesem Hintergrund sollte man bei Neuverträgen darauf achten, welche Leistungen in Bezug auf die Hilfsmittelversorgung zu erwarten sind und das Kleingedruckte gut durchlesen.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Muskelreport
Homepage: https://www.dgm.org/

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0075/6767


Informationsstand: 10.09.2008

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