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Bibliographische Angaben zur Publikation

In der öffentlichen Verwaltung - gehobener Dienst

Impulsreferat über Erfahrungen mit Assistenz und die aktuelle Bewilligungspraxis auf der Tagung 'Arbeitsplatzassistenz - und wir haben eine Chance im Beruf!'



Autor/in:

Erk, Heinrich


Herausgeber/in:

Deutscher Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf e.V. (DVBS); Deutsche Blindenstudienanstalt e.V. (blista)


Quelle:

horus, 1998, horus spezial, 60. Jahrgang (spezial 1), Seite 11-12, Marburg: DVBS, ISSN: 0724-7389


Jahr:

1998



Abstract:


Der öffentliche Dienst gehört - trotz geänderter Strukturen und dem Trend zur Budgetierung - zu den Dienstleistungsbereichen, in denen qualifizierte blinde oder hochgradig sehbehinderte Mitarbeiter in Leistungskonkurrenz mit sehenden Kollegen erfolgreich tätig sein können.

Und dies nicht nur, weil - wie Vertrauensleute der Schwerbehinderten sagen - der öffentliche Dienst Vorbildcharakter haben muss, sondern weil die meist klar strukturierten Organisationsebenen mit ihren definierten Zuständigkeiten und geteilten Verantwortlichkeiten bei gleichzeitigem Zwang zur Kooperation und Sachabstimmung dem blinden oder hochgradig sehbehinderten Mitarbeiter ein konkurrierendes Arbeiten mit den sehenden Kollegen ermöglicht - wenn auch unter einem persönlich ungleich höheren Aufwand an Gedächtnisleistung und physischer Belastung.

Ein in Konkurrenz mit sehenden Kollegen arbeitender Blinder oder hochgradig Sehbehinderter kann die von ihm vom Dienstherrn geforderten Leistungen allerdings nur erbringen, wenn die seiner Behinderung angepassten Rahmenbedingungen geschaffen sind. Dazu zählt neben der dem Stand der Technik ständig anzupassenden Arbeitsplatzausstattung vor allem eine personelle Assistenz, die im Gegensatz zur Maschine auch außerhalb vordefinierter Strukturen denken und handeln kann.

Die Unverzichtbarkeit der Arbeitsplatzassistenz eines blinden oder hochgradig sehbehinderten Mitarbeiters in qualifizierter Funktion wird beschrieben.


Weitere Informationen:


Englisches Abstract:

In the public administration - senior service

Impact report on experiences with assistants and the current authorisation practice

Abstract:


The public service belongs to - in spite of the changed structures and the trend to budgeting - an area of service in which qualified blind or high grade visually impaired staff can succesfully compete in performance ability with sighted colleagues. This is not only because - as spokespeople of the severely disabled say - the public service must have an exemplary character, rather that most clear structured organisational levels with their defined responsibilities and divided accountabilities with the simultaneous obligation to cooperation and task agreement, allow the blind or high grade visually impaired staff to work competitively with their sighted colleagues - even though under a personal unequal greater expenditure of energy and physical stress.

A blind or high grade visually impaired person working in competition with sighted colleagues can however only achieve the performance required from him by the boss if suitable framework conditions are created for his disability. As well as workplace layouts constantly adapted to the state of the technology a personal assistant is especially needed, who in contrast to a machine can also think and act outside of predefined structures.

The irreplacability of the work assistant of a blind or high grade visually impaired member of staff in a qualified function is described.


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


horus - Marburger Beiträge
Homepage: https://www.dvbs-online.de/index.php/publikationen/horus

Die Fachzeitschrift erscheint viermal jährlich in Schwarzschrift, Blindenschrift und als 'horus digital' auf CD.

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0073/2271


Informationsstand: 11.11.1998

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