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Bibliographische Angaben zur Publikation

Ich kann zwar nicht so gut sprechen, aber ich habe viel zu sagen!

Von Bliss zum Talker - Wege aus der Isolation



Autor/in:

Franzkowiak, Thomas


Herausgeber/in:

Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen e.V. (bvkm)


Quelle:

Das Band, 1999, 29. Jahrgang (Heft 4), Seite 40-42, Düsseldorf: Eigenverlag, ISSN: 0170-902X


Jahr:

1999



Abstract:


Der Artikel behandelt den Bereich Kommunikationsförderung beziehungsweise 'Unterstützte Kommunikation' und beschreibt die Entwicklungen, die in diesem Feld der Sonderpädagogik in den letzten 40 Jahren sowohl in Deutschland als auch in Nordamerika zu verzeichnen waren.

Da sich die traditionelle Sprachtherapie bei sogenannten 'nichtsprechenden' Menschen als wenig effektiv erwiesen hatte, wurden bald sprachergänzende beziehungsweise alternative Kommunikationsmethoden entwickelt. Mit großem Erfolg wurde 1971 in Toronto das von Charles Bliss erfundene grafische Symbolsystem (BLISS) eingeführt, das Ende der 70er Jahre auch nach Deutschland kam. Mit Unterstützung des Bundesverbandes für Körper- und Mehrfachbehinderte wurden regionale 'BLISS-Arbeitskreise' gegründet und Einführungslehrgänge veranstaltet. Der internationale Fachverband ISAAC, gegründet 1983 in Nordamerika, hat stark zur Etablierung der Kommunikation mit alternativen Mitteln beigetragen.

In Deutschland ist der ISAAC mit mittlerweile rund 800 Mitgliedern zu einem Motor für die 'Unterstützte Kommunikation' geworden, und ISAACs Zeitung (inzwischen 'Unterstützte Kommunikation') hat sich als Fachzeitschrift auf diesem Gebiet etabliert.

Es bleibt zu hoffen, dass der Bundesverband für Körper- und Mehrfachbehinderte auch in Zukunft für 'nichtsprechende' Menschen eine Lobby bietet und zur Weiterentwicklung der Unterstützten Kommunikation beitragen kann.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Das Band
Homepage: https://bvkm.de/ueber-uns/unsere-magazine/

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0071/2491


Informationsstand: 14.12.1999

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