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Bibliographische Angaben zur Publikation

Beschäftigungspflicht und Arbeitsmarkt


Autor/in:

k. A.


Herausgeber/in:

Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter e.V. (BSK)


Quelle:

Leben und Weg, 1992, 31. Jahrgang (Ausgabe 2), Seite 6, Krautheim/Jagst: Eigenverlag, ISSN: 0724-3820


Jahr:

1992



Abstract:


Die meisten öffentlichen Arbeitgeber beschäftigen nach wie vor zu wenig Schwerbehinderte. Besonders Landes- und Kommunalverwaltungen kümmern sich nach Angaben des Bundesbeauftragten für Behinderte, dem CSU-Abgeordneten Otto Regenspurger, zu wenig um die gesetzlich vorgeschriebene Behinderten-Quote. Nur die saarländischen Landesbehörden und Berlin kämen ihrer Beschäftigungspflicht mit sechs Prozent behinderten Mitarbeitern nach. Baden-Württemberg unterschreite mit nur 3,75 Prozent die Quote deutlich, ebenso Bayern mit lediglich 3,46 Prozent.

Die Bürger kommt die unerfüllte Beschäftigungspflicht ihrer Verwaltungen teuer zu stehen: Immerhin musste Nordrhein-Westfalen 1989, dem zuletzt erfassten Zeitraum, 824000 DM und Bayern sogar 11,2 Millionen DM bezahlen, weil deren Behörden nicht in ausreichender Zahl Schwerbehinderte eingestellt hatten. Demgegenüber komme der Bund seiner Beschäftigungspflicht weitgehend nach. Inklusive Bundesbahn und Post besetze er 6,4 Prozent aller Arbeitsplätze mit Behinderten.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Leben & Weg - Magazin für selbstbestimmtes Leben von Menschen mit Körperbehinderung
Homepage: https://www.bsk-ev.org/publikationen/leben-weg/

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0065/309


Informationsstand: 27.05.1992

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