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Bibliographische Angaben zur Publikation

Aktuelle Entwicklungen in der ambulanten Rehabilitation


Autor/in:

Maier-Riehle, Brigitte; Schliehe, Ferdinand


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Die Rehabilitation, 1999, 38. Jahrgang (Heft 1), Seite 3-11, Stuttgart: Thieme, ISSN: 0034-3536


Jahr:

1999



Abstract:


Bisher wurden medizinische Rehabilitationsleistungen überwiegend stationär durchgeführt. In den letzten 10 Jahren hat sich die Diskussion um den Ausbau eines flexiblen Versorgungssystems mit ambulanten, teilstationären und stationären Rehabilitationsleistungen verstärkt.

Mittlerweile sind sowohl von verschiedenen Rehabilitationsträgern als auch auf der Ebene der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation Konzepte für die ambulante Rehabilitation entwickelt worden. Wichtige konzeptionelle Anforderungen sind die Prinzipien der Ganzheitlichkeit, Interdisziplinarität, Rehazielorientierung und der Zusammenarbeit im Rehateam. Den Argumenten für den Ausbau der ambulanten Rehabilitation stehen vielfältige Fragen und Unsicherheiten, zum Beispiel hinsichtlich des Bedarfs, der differenziellen Indikation und Wirksamkeit gegenüber.

Zur Beantwortung dieser Fragestellungen werden Modellprojekte in unterschiedlichen Indikationsbereichen mit wissenschaftlicher Begleitung durchgeführt. Die ersten Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitstudien deuten auf eine höhere Akzeptanz der stationären Rehabilitationsform gegenüber der teilstationären hin. Insgesamt zeigen die Studien, dass sich teilstationäre Patientenkollektive von stationären hinsichtlich verschiedener Variablen unterscheiden. In den Grenzen dieser eingeschränkten Vergleichbarkeit zeichnet sich die Tendenz ab, dass teilstationäre Maßnahmen zu ähnlichen Ergebnissen führen wie stationäre. Dabei ist es wichtig, eine sorgfältige Indikationsstellung vorzunehmen.


Weitere Informationen:


Englisches Abstract:

Current Developments in Outpatient Rehabilitation


Abstract:


Up to now, the majority of rehabilitative measures in Germany has been performed in inpatient programmes. In the past ten years, discussions have increased about extending a flexible scheme involving outpatient, inpatient and partially inpatient rehabilitation benefits. Some concepts in outpatient rehabilitation were already developed as well by the Federal Rehabilitation Council as by various rehabilitation providers. Concept requirements include the principles of holism, interdisciplinarity, goal-oriented rehabilitation and team-work of rehabilitation staff.

The arguments in favour of extended outpatient rehabilitation are being faced with many questions and uncertainty about future needs, differential indication criteria and effectiveness. In order to answer these questions, pilot projects accompanied by scientists are being conducted for different indication fields. Preliminary findings of the scientific studies indicate that the inpatient rehabilitation model gains more acceptance than the partially inpatient type.

The studies on the whole show that partially inpatient populations differ from inpatient ones on various variables. Considering these limitations in comparability, there is a tendency for partially inpatient rehabilitation to yield similar results as inpatient measures. Additionally, it is important to accurately identify the indication.


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Forschungsergebnis




Bezugsmöglichkeit:


Die Rehabilitation - Zeitschrift für Praxis und Forschung in der Rehabilitation
Homepage: https://www.thieme.de/de/rehabilitation/profil-1887.htm

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0063/2615


Informationsstand: 20.03.2000

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