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Bibliographische Angaben zur Publikation

Verbesserung des Rehabilitationsergebnisses durch prästationäre Intervention

Eine randomisierte kontrollierte Studie



Autor/in:

Sander, Kerstin; Winkler, Gunnar; Hofer, N. [u. a.]


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Die Rehabilitation, 2016, 55. Jahrgang (Heft 6), Seite 388-394, Stuttgart: Thieme, ISSN: 0034-3536


Jahr:

2016



Abstract:


Ziel der Studie:

Es wurde untersucht, ob eine prästationäre Intervention das Behandlungsergebnis einer psychosomatischen Rehabilitation verbessert.

Methodik:

Es handelt sich um eine prospektive randomisierte Interventionsstudie bei 317 Patienten in einer psychosomatischen Rehabilitationsbehandlung.

Ergebnisse:

Der Frauenanteil im Studienkollektiv lag bei 69,4?%, das mittlere Alter betrug 50,2 Jahre. Gemessen mittels BDI-II profitieren Patienten mit prästationärer Intervention signifikant stärker von der stationären Behandlung. Eine signifikante Veränderung der Therapiemotivation konnte nicht erzielt werden. Kofaktoren wie Rentenbegehren, lange Arbeitsunfähigkeitszeiten und Arbeitslosigkeit oder ein bestehender Behinderungsgrad wirken sich negativ aus und können durch die Intervention nicht signifikant verbessert werden.

Schlussfolgerungen:

Zusammenfassend bleibt festzuhalten, dass sich ein prästationäres Telefoninterview positiv auf das Behandlungsergebnis einer psychosomatischen Rehabilitation auswirkt.


Weitere Informationen:


Englisches Abstract:

Improvement of Psychosomatic Rehabilitation after Prestationary Intervention

A Randomised Controlled Trial

Abstract:


Aim of the study:

Improvement of psychosomatic rehabilitation efforts with prestationary intervention.

Method:

The study is designed as a prospective and randomisized interventon study including 317 in patients.

Result:

Most of the patients were women (69.4?%), the mean age was 50.2 years. As measured with the BDI-II patients with prestationary intervention improved more than patients without intervention. The motivation has not been changed significantly in both treatment arms. Various independent cofactors like long duration of unemployment, disablement and patients who apply to pension were identified.

Conclusion:

Finally a prestationary telephon interview improves the results of psychosomatic rehabilitation measured with BDI.


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Forschungsergebnis




Bezugsmöglichkeit:


Die Rehabilitation - Zeitschrift für Praxis und Forschung in der Rehabilitation
Homepage: https://www.thieme.de/de/rehabilitation/profil-1887.htm

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0063/0433


Informationsstand: 10.03.2017

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