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Bibliographische Angaben zur Publikation

Vorbereitung auf den beruflich-sozialen Neubeginn

Die berufliche Rehabilitationsvorbereitung



Autor/in:

Zschache, Ralf


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Die Rehabilitation, 1989, 28. Jahrgang (Heft 3), Seite 147-153, Stuttgart: Thieme, ISSN: 0034-3536


Jahr:

1989



Abstract:


Eine Rehabilitationsvorbereitung ist in dem Maße erforderlich, in dem die berufliche Umorientierung mit vielfältigen persönlichen Unsicherheiten behaftet ist. Gestiegene Anforderungen machen vermehrt Anstrengungen notwendig, Selbstständigkeit und Handlungsfähigkeit im neuen Berufsweg zu motivieren.

Mit diesem Ziel umfassen die Vorbereitungslehrgänge im Reha-Zentrum Bad Krozingen zunächst eine Eingangsphase, die der Abklärung von Kompetenz-Defiziten und der Förderung grundlegender sozialer, schulischer und beruflicher Kompetenzen dient.

In der anschließenden Hauptphase wird das Ziel verfolgt, die Anwendbarkeit von Lerninhalten in zukünftigen Berufssituationen zu verdeutlichen. Zur Herstellung eines realen Berufsbezuges wird gerade hier ein ganzheitliches, projektorientiertes Vorgehen verfolgt. Schließlich soll die Übergangsphase die individuellen Voraussetzungen für nachfolgende Rehabilitationsaktivitäten, insbesondere Schulungssituationen schaffen.

Erste Erfahrungen zeigen, dass das dargestellte Vorgehen insbesondere in Hinsicht auf Selbstständigkeit, Sozialverhalten und Motivation für weitere Lern- und Berufsanstrengungen Erfolg verspricht.

[Aus: Autorenreferat]


Weitere Informationen:


Englisches Abstract:

A new start in working and social life


Abstract:


Rehabilitation preparation is needed to the extent that occupational reorientation may give rise to a multitude of personal insecurities. Increased requirements demand augmented efforts to motivate for independent and competent functioning in the occupational career ahead.

Given this aim, the Bad Krozingen rehabilitation center's preparatory programmes are focussed first on assessment of deficits in competence and on enhancing basic skills - social, educational and vocational. The subsequent main phase is aimed at demonstrating the practical applicability of learning contents in future occupational situations.

A reality-based vocational setting is sought to be attained by implementation of a holistic, project-oriented approach. The transition phase, finally, is intended to achieve the individual preconditions for subsequent rehabilitation activities, in particular training programmes. Initial experience has shown that the approach outlined is promising in particular in respect of independence, social behaviour and motivation for the learning and vocational tasks ahead.


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Die Rehabilitation - Zeitschrift für Praxis und Forschung in der Rehabilitation
Homepage: https://www.thieme.de/de/rehabilitation/profil-1887.htm

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0063/0259


Informationsstand: 24.10.1990

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