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Bibliographische Angaben zur Publikation

Berufliche Eignung und Neigung

Gesichtspunkte ihrer Erfassung und Bewertung in der Rehabilitation



Autor/in:

Zschache, Ralf


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Die Rehabilitation, 1989, 28. Jahrgang (Heft 1), Seite 30-34, Stuttgart: Thieme, ISSN: 0034-3536


Jahr:

1989



Abstract:


Die Aufgabe einer Beurteilung von Eignungen und Neigungen begleitet einen Rehabilitanden und seine Betreuer/Ausbilder über die gesamte Dauer einer berufsbezogenen Rehabilitationsmaßnahme.

Sie dient, explizit in Berufsfindungen, dem Ziel, Entscheidungen für eine berufliche Neuorientierung zu fundieren. Diese Entscheidung hat der Rehabilitand letztlich in eigener Verantwortung zu fällen; unter diesem Gesichtspunkt wird eine strikte Trennung von Eignung und Neigung zum Zwecke einer Erfolgsprognose beruflicher Zukunftsperspektiven aufgelöst.

Dem Rehabilitanden als Entscheidungsträger sind daher typische Situationsfragmente einer möglichen schulischen und beruflichen Zukunft anzubieten, die ihm zum einen über Berufsalternativen informieren und ihm andererseits Gelegenheit zu ersten Erfahrungen geben sollen. Die Rolle des Rehabilitationsexperten verlangt dabei eine personenzentrierte Grundhaltung eines Informationsgebers und Vertrauten, wodurch versucht werden soll, eine nachteilig wirkende Prüfungsatmosphäre in dieser zukunftswichtigen Entscheidungsphase zu unterbinden.

Psychologische Testverfahren sollten unter diesem Gesichtspunkt lediglich als Ergänzung dienen. Die dargestellte Form einer Beurteilung individueller Potenziale erfordert eine intensive Teamarbeit, nicht zuletzt auch unter dem Gesichtspunkt einer Prüfung der individuellen Belastbarkeit.

[Aus: Autorenreferat]


Weitere Informationen:


Englisches Abstract:

Vocational aptitutes and inclinations


Abstract:


The task of appraising aptitudes and inclinations accompanies a rehabilitee and the rehabilitation workers involved for the entire duration of an occupationally-focussed rehabilitation measure. Explicitly so in vocational guidance measures, it aims at obtaining a sound basis for decision-making in view of vocational reorientation.

Responsibility for this decision in the last analysis rests with the rehabilitee himself, an aspect that abolishes any strict separation of aptitude and inclination in predicting outcome in the context of occupational perspectives. Being the decision-making agent, the rehabilitee must therefore be offered typical situational fragments of a possible educational and vocational future, intended on the one hand to inform him of occupational alternatives and, on the other, to provide initial experience.

The rehabilitation worker's role in this process requires a client-centered stance in terms of information provider and trusted agent, which is to help avoid an adverse exams climate evolve in this momentous decision-making phase. Psychological testing, from this angle, should be used merely as a supplementary means. The approach outlined for appraisal of individual potentials requires intensive teamwork, not least also in view of verifying individual capacity.

(author's report)


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Die Rehabilitation - Zeitschrift für Praxis und Forschung in der Rehabilitation
Homepage: https://www.thieme.de/de/rehabilitation/profil-1887.htm

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0063/0256


Informationsstand: 24.10.1990

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