Inhalt

in Literatur blättern

  • Detailansicht

Bibliographische Angaben zur Publikation

Berufsorientierte Förderung von Jugendlichen mit funktionalem Analphabetismus am Berufsbildungswerk St. Franziskus Abensberg


Autor/in:

Petschel, Angela; Haimerl, Rosa-Maria


Herausgeber/in:

Bundesarbeitsgemeinschaft der Berufsbildungswerke e.V. (BAG BBW)


Quelle:

Berufliche Rehabilitation, 2009, 23. Jahrgang (Heft 1), Seite 44-68, Freiburg im Breisgau: Lambertus, ISSN: 0931-0889


Jahr:

2009



Abstract:


Sowohl Mitarbeiter in der beruflichen Rehabilitation als auch Wissenschaftler und Medien beklagen bei Auszubildenden und Rehabilitanden zunehmend die mangelhafte Fähigkeit im Lesen und Schreiben. Gleichzeitig sind die Einstiegsanforderungen in vielen Berufsbildern gestiegen - auch im schriftsprachlichen Bereich. Mehr denn je sind ausreichende Fähigkeiten im Lesen, Schreiben und Rechtschreiben unabdingbar sowohl für den Ausbildungserfolg als auch für eine gelingende berufliche und gesellschaftliche Integration.

Der Artikel versucht, auf der Grundlage der aktuellen wissenschaftlichen Diskussion notwendige Ansatzpunkte und Zielrichtungen für die berufsorientierte Förderung von jugendlichen funktionalen Analphabeten zu umreißen: Nicht nur die technischen Aspekte (wie Lesegeschwindigkeit und Rechtschreibsicherheit) spielen hierbei eine Rolle, sondern auch schriftsprachlich relevante Einstellungen, Motivation und Interesse müssen in methodisch-didaktische Überlegungen einbezogen werden.

Schriftspracherwerb ist sowohl der Erwerb kultureller Praxis als auch potenzielle Persönlichkeitsentwicklung. Folglich muss Analphabetisierung sowohl berufsqualifizierende als auch identifikationsfördernde Maßnahmen berücksichtigen. Beide Aspekte zu vereinen, ist Intention des Alphabetisierungsprojekts am Berufsbildungswerk St. Franziskus Abensberg.


Weitere Informationen:


Englisches Abstract:

Vocational training and functional illiteracy: Education at the vocational training centre St. Franziskus Abensberg


Abstract:


Staff members in rehabilitation and vocational training as well as scientists and media increasingly complain of poor reading and writing abilities in apprentices and rehabilitating adolescents. Simultaneously, the basic entrance requirements for almost every profession have been increased - even requirements concerning mastery of written language.

More than ever, satisfactory reading and spelling skills are vital for both successful apprenticeship and successful occupational and social integration. The article is trying to line out the essential approaches and objective targets of occupational assistance measures for adolescent illiterates on the basis of current scientific arguments: not only the more technical aspects (such as good orthographic performance and reading rate), but also attitudes, motivation and interests concerning written language have to be involved in methodological reflections.

Learning to read and write comprises acquisition of cultural practice as well as potential personality development. As a consequence, alphabetization has to further both vocational qualification and personal identification. The alphabetization project in the vocational training centre (BBW) St. Franziskus Abensberg intents to combine these aspects.


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Berufsbildungswerk St. Franziskus Abensberg | REHADAT-Adressen




Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Berufliche Rehabilitation - Beiträge zur beruflichen und sozialen Teilhabe junger Menschen mit Behinderungen
Homepage: https://www.bagbbw.de/verband/publikationen/fachzeitschrift/

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0062/7088


Informationsstand: 13.05.2009

in Literatur blättern