Inhalt

in Literatur blättern

  • Detailansicht

Bibliographische Angaben zur Publikation

Ziel erster Arbeitsmarkt: Standard beruflicher Integration des Netzwerkes bayerischer Berufsbildungswerke


Autor/in:

Fath, Konrad; Walter, Jürgen


Herausgeber/in:

Bundesarbeitsgemeinschaft der Berufsbildungswerke e.V. (BAG BBW)


Quelle:

Berufliche Rehabilitation, 2008, 22. Jahrgang (Heft 3), Seite 159-163, Freiburg im Breisgau: Lambertus, ISSN: 0931-0889


Jahr:

2008



Abstract:


Die Autoren stellen das flächendeckende Netzwerk der elf bayerischen Berufsbildungswerke vor. Berufsbildungswerke sind Einrichtungen zur beruflichen Orientierung, Ausbildung und Integration von jungen Menschen mit Behinderungen, die noch keine Ausbildung absolviert haben. In Zusammenarbeit mit den kooperierenden Integrationsfachdiensten besitzen sie eine flächendeckende Kenntnis regionaler Arbeitsmärkte, können Branchenschwerpunkte nutzen und streben für die Teilnehmer die berufliche Eingliederung in der Heimatregion an.

Die Berufsbildungswerke richten ihre Aktivitäten in der beruflichen Integration nach den Perspektiven ihrer Absolventen auf dem Arbeitsmarkt und unterstützen diese bei der Entdeckung der individuellen Kompetenzen und Ressourcen. Dabei baut die professionelle Integrationsarbeit, aus Sicht des Teilnehmenden auf Unterstützung von außen und auf einen nicht unerheblichen Teil an Selbststeuerung durch den Teilnehmenden.

Die bayerischen Berufbildungswerke haben für ihre Teilnehmer nicht nur das Ziel der beruflichen Teilhabe im Sinn, sondern auch die umfassende Integration als aktive Mitglieder in eine lebendige Gesellschaft. Als eines der wichtigsten Rehabilitationsziele sehen sie die berufliche Eingliederung der Teilnehmer nach Ausbildungsabschluss an. Neben fachlichen Qualifikationen werden die Auszubildenden auch in Schlüsselqualifikationen wie beispielsweise Teamfähigkeit, realistische Selbsteinschätzung und Ähnlichem geschult.

Wurde die Ausbildung erfolgreich absolviert, helfen die Integrationsberater bei der Jobakquise. Sie haben Einblick in den individuellen Förderplan des Einzelnen und können so durch Betriebskontakte und der entsprechenden Koordination eine optimale Eingliederung ermöglichen.

Neben der individuellen Stellenakquisition kümmern sich die Mitarbeiter der Integrationsberatung auch um strategische Vermittlungsinitiativen seitens der Personalentscheider und der Reha-Fachleute. Zeichnet sich eine Vermittlung auf dem ersten Arbeitsmarkt ab, so übernimmt der Integrationsberater alle weiteren Schritte, um einen optimalen Einstieg in die Arbeitswelt zu sichern.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Berufliche Rehabilitation - Beiträge zur beruflichen und sozialen Teilhabe junger Menschen mit Behinderungen
Homepage: https://www.bagbbw.de/verband/fachzeitschrift/

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0062/6892


Informationsstand: 05.12.2008

in Literatur blättern