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Bibliographische Angaben zur Publikation

Besondere Anforderungen an die Ausbildung junger Menschen mit psychischen Störungen


Autor/in:

Krug, Walter


Herausgeber/in:

Bundesarbeitsgemeinschaft der Berufsbildungswerke e.V. (BAG BBW)


Quelle:

Berufliche Rehabilitation, 2008, 22. Jahrgang (Heft 3), Seite 129-145, Freiburg im Breisgau: Lambertus, ISSN: 0931-0889


Jahr:

2008



Abstract:


Psychische Störungen sind vielgestaltige Zustandsbilder, die besonders bei jungen Menschen eine hohe Dynamik aufweisen. Sie variieren von starkem Rückzug über sonderliche und schwer erschließbare Verhaltensweisen bis hin zu impulsiven Handlungen.

Für die berufliche Rehabilitation und besonders für die Erstausbildung junger Menschen stellen sie aufgrund ihrer Inhomogenität, ihrer Dynamik und der damit verbundenen Instabilität der Klienten eine besondere Herausforderung dar. Damit die Ausbildung junger Rehabilitanden mit einer psychischen Störung gelingen kann, muss sich sowohl die Einrichtung wie auch der einzelne Mitarbeiter auf diese Gruppe besonders einstellen.

Die Wahrnehmung für die psychische Problematik muss geschärft, das Regelwerk der Einrichtung angepasst und besondere Unterstützungsmethoden, ausgerichtet an der jeweiligen psychischen Störung, müssen in den Ausbildungs- und Betreuungsalltag integriert werden. Psychische Störungen stellen ausgesprochen hohe Anforderungen an die Fachkompetenz und die Belastbarkeit der MitarbeiterInnen in Ausbildung, Schule und Wohnform.

Anhand der beiden Störungsbilder Autismus und Psychosen und Neurosen werden die besonderen Anforderungen an die berufliche Rehabilitation konkretisiert und notwendige Interventionsformen beschrieben. Abschließend werden einige Grundprinzipien aus dem Berufsbildungswerk Sankt Franziskus Abensberg beschrieben, die sich in der Ausbildung von Rehabilitanden mit einer psychischen Störung bewährt haben.


Weitere Informationen:


Englisches Abstract:

Special requirements concerning vocational training of adolescents with mental disorders


Abstract:


Mental disorders appear in a variety of conditions - highly dynamic especially in young people. They vary from cocooning, to behaviour that seems strange and hard to understand, to very impulsive conduct. In vocational rehabilitation and particularly in primary vocational training of young people, mental disorders present a series of special challenges, due to the inhomogeneity, the dynamics and the instability of the clients' conditions. To succeed in vocational training of adolescents with mental disorders both the institution as a whole and every single member of the staff have to adjust to this special clientele.

The perceptive faculties for the mental problems need to be improved, the set of rules must be adapted, and methods of assistance - specially aligned to the specific forms of disorder - need to be integrated into daily routine. Mental disorders distinctly put high demands on employees' professional competence and ability to cope with stress. By the example of autism and psychotic and neurotic disorders this article concretizes the special requirements in vocational rehabilitation, and describes relevant interventions. Finally it outlines some basic principles tried and tested in vocational training of persons with mental disorders undergoing rehabilitation at the Berufsbildungswerk Sankt Franziskus in Abensberg.


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Berufsbildungswerk St. Franziskus Abensberg | REHADAT-Adressen




Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Berufliche Rehabilitation - Beiträge zur beruflichen und sozialen Teilhabe junger Menschen mit Behinderungen
Homepage: https://www.bagbbw.de/verband/publikationen/fachzeitschrift/

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0062/6889


Informationsstand: 05.12.2008

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