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Bibliographische Angaben zur Publikation

Wenn mit mir keiner kann, hilft die ganze Ausbildung nix! - Soziale Kompetenzen durch das Wohnen im Zentrum für berufliche Bildung und Rehabilitation


Autor/in:

Krug, Walter


Herausgeber/in:

Bundesarbeitsgemeinschaft der Berufsbildungswerke e.V. (BAG BBW)


Quelle:

Berufliche Rehabilitation, 2006, 20. Jahrgang (Heft 6), Seite 284-292, Freiburg im Breisgau: Lambertus, ISSN: 0931-0889


Jahr:

2006



Abstract:


Der Artikel beschreibt die bestehenden Wechselwirkungen zwischen dem Gewinn einer beruflichen Identität durch Ausbildung und der Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen in dieser Lebensphase, die gekennzeichnet ist durch Umbruch, Übergang und Neuorientierung.

Im Jugendalter ist die entscheidende Entwicklungsaufgabe der Identitätsfindung zentral mit der Frage der beruflichen Sozialisation verbunden. Eine abgeschlossene Berufsausbildung schafft berufliche Identität und sichert am besten eine Beschäftigung auf dem ersten Arbeitsmarkt.

Bei einer Reihe von jungen Menschen, die in Berufsbildungswerken ausgebildet werden, kann das familiäre Umfeld, die problembehaftete Lebensgeschichte oder eine gravierende aktuelle Problematik eine zusätzliche Unterstützung und Förderung dieser Entwicklungsaufgabe durch eine stationäre Betreuung neben der Ausbildung notwendig machen.

Nicht nur die Hardskills, also die tätigkeitsbezogenen Qualifikationen, entscheiden über das Bestehen im Beruf. Softskills oder besser Allgemeine Schlüsselqualifikationen sind notwendig für eine dauerhafte Integration auf dem Arbeitsmarkt.

So wie es unzweifelhaft eine Sozialisation des Menschen durch den Beruf gibt, brauchen gerade Jugendliche aus schwierigen Lebensumfeldern eine Sozialisation für den Beruf. Für Jugendliche in der beruflichen Rehabilitation kann diese Aufgabe nur im Rahmen eines intensiv betreuten, erzieherischen und stationären Umfeldes geleistet werden.


Weitere Informationen:


Englisches Abstract:

Social skills through Resident Vocational Training


Abstract:


The article describes the interaction existing between the gain of occupational identity through vocational training, and the personality development of young poeple during this phase of life which is characterized by upheaval, transition, and reorientation. In adolescence, the central developmental purpose of finding one´s identity is closely connected to the issue of occupational socialisation.

A complete vocational education creates occupational identity and best secures job placement on the first labour market. With many young people who trained in vocational education centres the family environment, a problematic life-history or serious current difficulties can make additional support and assistance in a resident setting, alongside the vocational training, for these areas of development necessary. Not only hard skills, that is, operational qualifications, decided over being able to endure in the work world.

Soft skills or better said general key qualities are necessary for a lasting integration on the labour market. Just as there is, undoubtedly, a socialisation of man through vocation, there is a need, especially for adolescents from difficult life environments for socialisation for employment. For many young people in vocational rehabilitation this task can only be acheeved within the framework of an intensively cared-for, educational and resident environment.


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Berufliche Rehabilitation - Beiträge zur beruflichen und sozialen Teilhabe junger Menschen mit Behinderungen
Homepage: https://www.bagbbw.de/verband/publikationen/fachzeitschrift/

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0062/6015


Informationsstand: 07.02.2007

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