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Bibliographische Angaben zur Publikation

Förderdiagnostik mit hamet 2: Von der Testdurchführung und Dateninterpretation zur Entwicklung von Förderzielen und Förderprogrammen


Autor/in:

Goll, Martin; Pfeiffer, Gerhard; Dieterich, Michael


Herausgeber/in:

Bundesarbeitsgemeinschaft der Berufsbildungswerke e.V. (BAG BBW)


Quelle:

Berufliche Rehabilitation, 2006, 20. Jahrgang (Heft 1), Seite 5-26, Freiburg im Breisgau: Lambertus, ISSN: 0931-0889


Jahr:

2006



Abstract:


Der hamet 2 hat sich in den letzten Jahren in vielen beruflichen Bildungsmaßnahmen, in der medizinischen Rehabilitation und im Bereich der Werkstätten für behinderte Menschen als Instrument der beruflichen Eignungsdiagnostik bewährt.

Mit Hilfe der Ergebnisse können Berufswahl und Zuordnung zu geeigneten Maßnahmen sicherer getroffen werden. Die Ergebnisse ermöglichen aber auch die Entwicklung von individuellen Förderzielen und Förderprogrammen.

Für eine solche förderdiagnostische Anwendung ist eine Reihe von zusätzlichen Aspekten zu berücksichtigen:
- Mit welchen Erwartungen, unter welchen motivationellen Voraussetzungen wurden die Aufgaben bearbeitet, welche Aspekte waren bei der Durchführung bedeutsam?
- Welche Leistungsmuster können auf der Grundlage des Profils identifiziert werden, auch wenn in der Testsituation mit mehreren Probanden nur wenige Einzelbeobachtungen gemacht werden konnten?
- Welche Fähigkeiten und Fertigkeiten hinsichtlich des Berufs- und Eingliederungszieles könnten ermittelt werden, welche sind hierfür ausreichend, welche müssten gefördert werden oder stellen die Zielsetzung in Frage?
- Ist nach einer Förderung ein Lernzuwachs erkennbar oder sind aufgrund fehlender oder nur geringer Verbesserungen berufliche Alternativen zu suchen?
- Wie kann ein langfristiges Förderkonzept auf der Basis des ermittelten Leistungsprofils entwickelt und gestaltet werden?

Der Artikel gibt zu diesen Fragestellungen Anregungen und Hilfestellungen auf der Basis einer Vielzahl von Testdurchführungen. Er ist gedacht für solche Leserinnen und Leser, die den hamet 2 als förderdiagnostisches Instrument nutzen und implementieren wollen.


Weitere Informationen:


Englisches Abstract:

Promoting diagnostics with hamet 2


Abstract:


In the last few years, the hamet 2 has proven itself as a diagnostic instrument in many vocational education measures, medical rehabilitation, and in workshops for handicapped people. With the results of the hamet 2 the choice of occupation and the assignment to suitable vocational rehabilitation can be more certain. The results also make possible the development of individual goals and promotional programs.

The promoting of the diagnostic application involves a number of additional aspects:
- What expectations and other motivational aspects were present prior to the hamet 2? Which aspects were meaningful?
- Which patterns of work can be identified on the basis of the profile even if only a few individual observations could be made within the testing situation?
- Which abilities and skills with regard to the vocational placement could be found? Which of them are sufficient, which must be supported, and which must be abandoned.
- Is a studying increase recognizable after a support or are due to missing or only low improvements professional alternatives to search?
- Is there an increase in learning or is it necessary to look for vocational alternatives?
- How can a long-term goals be developed and formed on the basis of the performance profile?

The article gives suggestions and supports for these questions on the basis of a variety of test executions. It is meant for readers who want to use and implement the hamet 2 as a promoting diagnostic instrument.


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Berufliche Rehabilitation - Beiträge zur beruflichen und sozialen Teilhabe junger Menschen mit Behinderungen
Homepage: https://www.bagbbw.de/verband/publikationen/fachzeitschrift/

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0062/0077


Informationsstand: 18.04.2006

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