Inhalt

in Literatur blättern

  • Detailansicht

Bibliographische Angaben zur Publikation

Die Weiterentwicklung von Integrationsunternehmen in Nordrhein-Westfalen im Rahmen von EQUAL


Autor/in:

Gredig, Christian


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Behindertenrecht, 2004, 43. Jahrgang (Heft 2), Seite 39-47, München: Boorberg, ISSN: 0341-3888


Jahr:

2004



Abstract:


Gredig beschreibt in seinem Bericht die Arbeit der Entwicklungspartnerschaft 'Strategien für die Zukunft - Entwicklung sozialer Unternehmen in NRW'. Diese Partnerschaft hat es sich zum Ziel gemacht, Integrationsfirmen im Rahmen der Gemeinschaftsinitiative EQUAL zu unterstützen.

Schwerpunkt von EQUAL ist unter anderem die Unterstützung beruflicher und sozialer Integration von Gruppen, die am Arbeitsmarkt benachteiligt sind. Der Unterschied zu bisherigen arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen der EU liegt darin, dass nicht mehr nur einzelne Projekte gefördert werden, sondern ganze Netzwerke, die als Entwicklungspartnerschaften bezeichnet werden.

Die genauen Ziele und Inhalte von EQUAL werden in dem Beitrag detailliert dargestellt. Vor diesem Hintergrund habe sich in NRW die oben genannte Entwicklungspartnerschaft das Ziel gesetzt, Integrationsfirmen zu unterstützen und zu fördern. Dies geschehe in enger Zusammenarbeit mit den Integrationsämtern und dem Trägerverein 'pro concept'. Die Arbeit der Entwicklungspartnerschaft erfolge auf drei Ebenen. Erste Ebene sind die Firmenprojekte, zweite Ebene die Experten- oder Supporterprojekte und die dritte Ebene stelle die Entwicklungspartnerschaft als Innovationsnetzwerk dar.

Im weiteren Verlauf seines Berichtes stellt der Autor die Erfahrungen aus den Firmenprojekten und deren Kooperationsinhalte dar. Er klärt hierbei sowohl deren Ziele als auch deren Inhalte. Aufgeführt werden auch die acht Firmenprojekte sowie deren Kooperationsschwerpunkte, die sich an der Entwicklungspartnerschaft beteiligen.

Auch die Expertenprojekte und deren Inhalte werden dargestellt. Ziel sei es hierbei, die Kompetenzen dieser Firmen in Erfahrungsverbünden zusammenzufassen und sie damit in ihrer konzeptionellen und wirtschaftlichen Kompetenz zu stärken. Hierbei werden auch die verschiedenen Firmen benannt und einzeln dargestellt.

Der Bericht führt anschaulich aus, wie die sinnvolle Förderung von Integrationsunternehmen aussehen kann. Auch wird hier herausgearbeitet, dass es sinnvoll ist, diese Förderung nicht auf einzelne Unternehmen zu beschränken, sondern vielmehr auf die Kooperation von Integrationsunternehmen mit anderen Betrieben der Privatwirtschaft hinzuwirken.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Behindertenrecht - Fachzeitschrift für Fragen der Rehabilitation
Homepage: https://www.boorberg.de/3413888

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0059/3403


Informationsstand: 22.04.2004

in Literatur blättern