Inhalt

in Literatur blättern

  • Detailansicht

Bibliographische Angaben zur Publikation

Das Schwerbehindertengesetz: Eingliederungshilfe oder -verhinderung?


Autor/in:

Hammel, Manfred


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Behindertenrecht, 1992, 31. Jahrgang (Heft 7), Seite 151-157, München: Boorberg, ISSN: 0341-3888


Jahr:

1992



Abstract:


Der Autor befasst sich mit den Auswirkungen des Schwerbehindertengesetzes für die Schwerbehinderten. Es wird betont, dass der Arbeitgeber die freie Auswahl zwischen allen Bewerbern hat und keinesfalls gezwungen werden kann, einen Schwerbehinderten einzustellen.

Die rechtliche Situation war nicht immer so ungünstig für die Schwerbehinderten. Das Schwerbehindertengesetz von 1923 erlaubte es der Reichsregierung zum Beispiel, den Arbeitgeber zur Einstellung von Schwerbehinderten zu zwingen. Die geringe Höhe der heutigen Ausgleichsabgabe trägt ebenfalls nicht dazu bei, die Situation der Schwerbehinderten zu verbessern.

Hinzu kommt, dass der Arbeitgeber die Ausgleichsabgabe steuerlich absetzen kann. Dies führte dazu, dass in den 80er Jahren die Arbeitslosenquote der Schwerbehinderten gestiegen ist. Die meisten beschäftigten Schwerbehinderten, nämlich drei von vier, haben ihre Schwerbehinderteneigenschaft erst während ihrer Beschäftigung erworben. Auch im Rahmen des Kündigungsschutzverfahrens weist das Beschäftigungsverhältnis eines Schwerbehinderten keinen absoluten Schutz auf.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Behindertenrecht - Fachzeitschrift für Fragen der Rehabilitation
Homepage: https://www.boorberg.de/3413888

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0059/0059


Informationsstand: 27.01.1993

in Literatur blättern