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Bibliographische Angaben zur Publikation

Berufskrankheit HIV/AIDS bei anderer Tätigkeit als im Gesundheitswesen


Autor/in:

Jarke, Jens


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Arbeitsmedizin Sozialmedizin Umweltmedizin (ASU), 2002, 37. Jahrgang (Heft 5), Seite 214-216, Stuttgart: Gentner, ISSN: 0944-6052


Jahr:

2002



Abstract:


HIV/AIDS kann bei Beschäftigten im Gesundheitswesen als Berufskrankheit nach der Nr. 3101 der Anlage 1 zur Berufskrankheitenverordnung (BKV) anerkannt werden. In Deutschland sind seit Beginn der HIV-Epidemie mehr als 40 Fälle bekannt geworden. Besonderheiten des deutschen Unfallversicherungsrechtes machen es darüber hinaus möglich, auch HIV-Infektionen als Berufskrankheit anzuerkennen, die durch Tätigkeiten außerhalb des Gesundheitswesens erworben wurden.

Rechtsgrundlage ist hier neben der BKV das Entwicklungshelfergesetz (EhfG). Bis Ende 2001 wurden 20 Unfallrenten HIV/AIDS nach der BKV (14) und nach dem EhfG (7) gewährt. 18 Betroffene haben sich die HIV-Infektion bei Auslandstätigkeiten in HIV-Endemiegebieten oder in Gebieten mit sehr hoher HIV-Prävalenz zugezogen. Anders als in Deutschland sind ansteckungsgefährdete Situationen in Hochprävalenzgebieten auch im täglichen Leben - Arbeit und Freizeit - möglich. Dazu können auch sexuelle Risiken gehören. Die rechtlichen Grundlagen, die Prüfkriterien im Anerkennungsverfahren und die bisher anerkannten Fälle werden dargestellt.


Weitere Informationen:


Englisches Abstract:

HIV/AIDS as a Occupational Disease in Non-Health-Occupations


Abstract:


German law grants accident compensation for occupationally acquired HIV infections in health care workers: more than 40 cases have been recognised according to the occupational diseases ordinance (Berufskrankheitenverordnung - BKV) since laws on accident compensation (in addition to the BKV also the Entwicklungshelfergesetz - EhfG) allow the recognition of an HIV infection as an occupational disease even if it was acquired outside the health-care setting.

By the end of 2001, 20 cases had been recognised. 18 of the professionals acquired the HIV infection working in different non-health occupations in countries with a everyday life (occupation and private activities). This includes the sexual risk. The article describes the accident compensation laws, the criteria for the recognition of an occupationally acquired HIV infection by the accident insurance associations and the cases recognised so far.


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


ASU - Zeitschrift für medizinische Prävention
Homepage: https://www.asu-arbeitsmedizin.com/

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0026/5000


Informationsstand: 10.10.2002

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