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Bibliographische Angaben zur Publikation

Jugendarbeitsschutzuntersuchungen

Arbeitsmedizinische Aspekte - Teil 1



Autor/in:

Wrbitzky, Renate; Nasterlack, Michael


Herausgeber/in:

Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin e.V. (DGAUM)


Quelle:

Arbeitsmedizin Sozialmedizin Umweltmedizin (ASU), 1995, 30. Jahrgang (Heft 9), Seite 114-115, Stuttgart: Gentner, ISSN: 0944-6052


Jahr:

1995



Abstract:


Das Jugendarbeitsschutzgesetz wurde 1960 verabschiedet mit der Maßgabe, Kinder und Jugendliche vor Arbeiten und Tätigkeiten zu schützen, die ihrer allgemeinen Entwicklung nicht zuträglich sind.

Die Analyse der derzeitigen Situation zeigt, dass das Jugendarbeitsschutzgesetz kein geeignetes Instrumentarium darstellt, Berufsanfänger im Rahmen einer aussagekräftigen arbeitsmedizinischen Vorsorgeuntersuchung zu erfassen. Damit besteht derzeit keine Möglichkeit, vom präventiven Ansatz ausgehend durch eine frühzeitige Vorsorgeuntersuchung wirksam Einfluss auf mögliche arbeitsbedingte Erkrankungen oder die Anzahl von Berufskrankheitenanzeigen zu nehmen.

Zusammenfassend ergibt sich zur Verbesserung der derzeitigen Situation die Forderung nach einer generellen arbeitsmedizinischen Beratung beziehungsweise Untersuchung aller Berufsanfänger unter Anwendung spezieller arbeitsmedizinisch aussagekräftiger Untersuchungsmethoden und einer ausreichenden Qualifikation des Untersuchers speziell hinsichtlich seines Kenntnisstandes über Arbeitsplätze und arbeitsplatzassoziierte Erkrankungen.


Weitere Informationen:


Englisches Abstract:

A survey on the youth-employment-protection

Industrial-medical aspects - part 1

Abstract:


The 'Jugendarbeitsschutzgesetz' (Youth Employment Act) was passed in 1960 with the aim of protecting children and young people from work and activities which are not conducive to their general development. Analysis of the present situation shows that the 'Jugendarbeitsschutzgesetz' does not provide for people starting work in the sense of a meaningful occupational-medical health check.

Thus, at present there is no effective way to reduce possible work-related diseases or the number of notified occupational diseases by starting early with preventive health surveillance. In order to improve the present situation general occupational-medical advice and an examination is necessary for all persons starting work. Here, special methods of occupational-medical advice and an examination is necessary for all persons starting work. Here, special methods of occupational-medical examination should be applied which provide a meaningful insight into the person's health.

In addition the physician must be sufficiently qualified, in particular with regard to his knowledge of workplaces and work-related diseases.


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


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Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


ASU - Zeitschrift für medizinische Prävention
Homepage: https://www.asu-arbeitsmedizin.com/

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0026/1344A


Informationsstand: 23.05.1996

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