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Bibliographische Angaben zur Publikation

Arbeitsmedizinische Berufskunde: Gastwirt/Gastwirtin


Autor/in:

Zahn, Karl


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Arbeitsmedizin Sozialmedizin Umweltmedizin (ASU), 2005, 40. Jahrgang (Heft 10), Seite 564-568, Stuttgart: Gentner, ISSN: 0944-6052


Jahr:

2005



Abstract:


In der Reihe Arbeitsmedizinische Berufskunde wird hier der Beruf des/r Gastwirtes/Gastwirtin vorgestellt. Zunächst wird kurz auf die derzeitigen Veränderungen eingegangen. So wurden die Untersuchungen aus dem früheren Bundesseuchengesetz gestrichen und stattdessen wurde die Belehrung aus dem Infektionsschutzgesetz eingeführt. Des Weiteren wurde die Schankanlagenverordnung gänzlich beseitigt und die Reinigung der Schankanlagen in die Verantwortung des Unternehmers gegeben. Der Kleinunternehmer kann sich selbst Kenntnisse über Unfall- und Gesundheitsgefahren verschaffen und dadurch einen Teil der Kosten für den Betriebsarzt und die Fachkraft für Arbeitssicherheit einsparen.

Ferner beschreibt der Autor kurz die derzeitige Situation. Beim Gaststättengesetz handelt es sich um ein Bundesgesetz, worin unter anderem geregelt ist, wer eine Gaststätte betreiben darf. Das Gesetz bestimmt insbesondere die Voraussetzungen für die Erteilung und den Widerruf einer Gaststättenerlaubnis (Konzession), den Umfang der Erlaubnis, die Auflagen und die Versagensgründe. Ausführung, Zuständigkeiten, Details und regionale Besonderheiten regeln die jeweiligen Gaststättenverordnungen der Länder. Er gibt auch einige Daten wieder, die vom Deutschen Hotel- und Gaststättenverband und von der Bundesagentur für Arbeit veröffentlicht wurden.

Des Weiteren geht Karl Zahn näher auf folgende Themen ein:
- Aufgaben
- Tätigkeiten
- rechtlichen Aspekte
- Anforderungen
- Ausbildung
- Belastungen
- Voraussetzungen
- Gefährdungen
- Arbeitsschutz
- Prävention
- Rehabilitation

Aspekte bezüglich Rehabilitation: Es ist schwierig, Zahlen für diesen Bereich zu finden. Nach Einzelfallberichten der Berufsgenossenschaft ist es aber so, dass eine Rehabilitation eher aus dem Beruf heraus notwendig wird, als dass personen im Gastgewerbe einen behindertengerechten Arbeitsplatz finden. Die BGN kennt als Hilfe zur Rehabilitation neben den Berufshelfern noch die Belastungserprobung, praxisorientierte Rehabilitationsmaßnahmen für Rehabilitanden, integrierte Berufsfindungsmaßnahmen, Übergangsgeld, Umschulung und Unfallrente. Manche Berufsbildungswerke bilden behinderte Jugendliche zu Fachkräften im Gastgewerbe aus.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


ASU - Zeitschrift für medizinische Prävention
Homepage: https://www.asu-arbeitsmedizin.com/

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0026/0055


Informationsstand: 07.11.2005

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