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Bibliographische Angaben zur Publikation

Regress nach §§ 110 Abs. 1, 111 SGB VII bei Verstößen gegen das JArbSchG


Autor/in:

Koepke, Anna-Lena


Herausgeber/in:

Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e.V. (DGUV)


Quelle:

DGUV Forum, 2020, 12. Jahrgang (Ausgabe 9), Seite 33-37, Wiesbaden: Universum, ISSN: 1867-8483


Jahr:

2020



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Abstract:


Ob ein Regress nach §§ 110 Absatz 1, 111 Sozialgesetzbuch (SGB) VII gegen einen haftungsprivilegierten Schädiger bei Verstößen gegen das Jugendarbeitsschutzgesetz (JArbSchG) möglich ist, ist bisher in der Rechtsprechung nicht geklärt. Diese Tatsache schließt einen Regress des Sozialversicherungsträgers nicht aus.

Kernaussagen:

- Jugendliche befinden sich in einer Entwicklungsphase, in der sie eine erhöhte Risikobereitschaft aufweisen und Gefahren nicht immer erkennen können beziehungsweise unterschätzen.

- Daher besteht für Jugendliche ein erhöhter Arbeitsschutz, der durch die erhöhten Sicherheitsvorschriften des JArbSchG vom Gesetzgeber festgelegt wurde.

- Häufig haben Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber die durch den Gesetzgeber zugewiesene Verantwortung für die Gesundheit von jugendlichen Beschäftigten und müssen bei einem grob verschuldeten Unfall haften.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


DGUV Forum - Fachzeitschrift für Prävention, Rehabilitation und Entschädigung
Homepage: https://forum.dguv.de/aktuelle-ausgabe

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZA9353


Informationsstand: 01.12.2020

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