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Bibliographische Angaben zur Publikation

Berufliche Rehabilitation um unter Arbeitnehmern mit traumatischen Verletzungen der oberen Extremität die Wiederaufnahme der Erwerbstätigkeit zu verbessern


Autor/in:

Hou, Wen-Hsuan; Chi, Ching-Chi; Lo, Heng-Lien [u. a.]


Herausgeber/in:

Cochrane library; Cochrane Work Group


Quelle:

The Cochrane database of systematic reviews, 2017, First online: 6 December 2017, Chichester, England: Wiley, ISSN: 1469-493X


Jahr:

2017



Abstract:


Übersetzung:

C. Meiling, R. Oltman, freigegeben durch Cochrane Deutschland.

Was ist das Ziel dieses Reviews?

Die Autorinnen und Autoren wollten herausfinden, ob berufliche Rehabilitation Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern bei der Wiederaufnahme der Erwerbstätigkeit hilft, nachdem sie sich ihre Finger, ihre Hand oder ihren Arm verletzt haben.

Hauptergebnisse:

Es gibt keine Evidenz aus randomisierten kontrollierten Studien (RCTs) die besagt, dass berufliche Rehabilitation Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern mit Verletzungen der oberen Extremität bei der Wiederaufnahme der Erwerbstätigkeit hilft. Diese Studien werden benötigt und sie sollten nach anerkannten Standards für hochwertige Forschung durchgeführt und berichtet werden. Sie sollten den Inhalt der beruflichen Rehabilitation detailliert beschreiben. Sie sollten auch die Anzahl der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer berichten, die am Ende der Nachbeobachtung in die Erwerbstätigkeit zurückgekehrt sind oder aber die Zeit, die die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer brauchten, um die Erwerbstätigkeit wieder aufzunehmen.

Was wurde in diesem Review untersucht?

Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die ihre Finger, ihre Hand oder ihren Arm verletzt haben, können oft nicht normal weiterarbeiten. In vielen Ländern verpflichtet das Gesetz Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber, verletzte Beschäftigte zu unterstützen, wenn deren Verletzung ihre Arbeitsfähigkeit beeinträchtigt. Diese Unterstützung wird oft berufliche Rehabilitation genannt. Berufliche Rehabilitation bezieht sich auf Methoden, um behinderten Beschäftigten bei der Rückkehr in die Erwerbstätigkeit zu helfen oder dabei eine neue Beschäftigung zu finden. Die Rückkehr zur Arbeit kann unterstützt werden, indem dem verletzten Arbeitnehmer/der verletzten Arbeitnehmerin geholfen wird, diese durch Anpassungen der Arbeitsumgebung oder durch körperliche Übungen besser zu bewältigen. Obwohl all diese Strategien in der Praxis angewendet werden, ist immer noch unklar, welcher Ansatz unter welchen Umständen der beste ist. Dies ist die Aktualisierung eines Cochrane Reviews, der zuvor bereits 2013 veröffentlicht wurde.

Was sind die Hauptergebnisse des Reviews?

Die Autorinnen und Autoren untersuchten alle publizierten Forschungsarbeiten bis zum 30.08.2017. Die Autorinnen und Autoren wollten nur Studien einschließen, die die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zufällig entweder einer berufliche Rehabilitation oder einer anderen Behandlung zuordneten. Diese Forschungsform durchzuführen, bekannt als RCT, ist die beste Art um sicherzustellen, dass jede gemessene Verbesserung wirklich durch die Behandlung verursacht wurde. Wir fanden keine RCTs, die untersucht hatten, ob berufliche Rehabilitation Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern mit Verletzungen der oberen Extremität bei der Wiederaufnahme der Arbeit helfen kann.

Wie aktuell ist dieser Review?

Die Autoren suchten nach Studien bis zum 30.08.2017.


Weitere Informationen:


Englisches Abstract:

Vocational rehabilitation for enhancing return-to-work in workers with traumatic upper limb injuries


Abstract:


Background:

Traumatic upper limb injury is a leading cause of work-related disability. After return-to-work (RTW), many survivors of injuries are able to regain a quality of life (QoL) comparable with the normal population. Since RTW plays an important role in economic productivity and regaining health-related QoL, enhancing RTW in workers with traumatic limb injuries is the primary goal of rehabilitation. Vocational rehabilitation has been commonly employed in the field of occupational safety and health to increase the number of injured people returning to the labour market, prevent illness, increase well-being, and reduce disability.

Objectives:

To assess the effects of vocational rehabilitation programmes for enhancing RTW in workers with traumatic upper limb injuries.

Search methods:

This is an update of a Cochrane review previously published in 2013. We updated our searches of the following databases: the Cochrane Central Register of Controlled Trials (CENTRAL; 2017, Issue 9), MEDLINE (to 30 August 2017), EMBASE (to 3 September 2017), CINAHL (to 6 September 2017), and PsycINFO (to 6 September 2017), and we handsearched the references lists of relevant review articles.

Selection criteria:

We aimed to include all randomised controlled trials (RCTs) comparing vocational rehabilitation with an alternative (control) intervention such as standard rehabilitation, a limited form of the vocational rehabilitation intervention (such as advice on RTW, referral information, or liaison with employer), or waiting-list controls.

Data collection and analysis:

Two authors independently inspected abstracts, and we obtained full papers when necessary. When the two authors disagreed about the inclusion of a study, we resolved disagreements by discussion. A third author arbitrated when necessary.

Main results:

Our updated search identified 466 citations. Based on assessments of their titles and abstracts, we decided to evaluate the full texts of five records; however, none met our inclusion criteria.

Authors' conclusions:

There is currently no high-quality evidence to support or refute the efficacy of vocational rehabilitation for enhancing RTW in workers with traumatic upper limb injuries. Since injured people in occupational settings frequently receive vocational rehabilitation with the aim of decreasing work disability, enhancing RTW, increasing productivity, and containing the welfare cost, further high-quality RCTs assessing the efficacy of vocational rehabilitation for workers with traumatic upper limb injury are needed to fill this gap in knowledge.


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Forschungsergebnis




Bezugsmöglichkeit:


The Cochrane database of systematic reviews
Homepage: https://www.cochranelibrary.com/

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZA8606


Informationsstand: 21.03.2018

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