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Bibliographische Angaben zur Publikation

Psychische Belastungen und mögliche Prävention bei Polizeibeamten

Eine Längsschnittuntersuchung



Autor/in:

Darius, Sabine; Böckelmann, Irina


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Prävention und Gesundheitsförderung, 2012, Volume 7 (Issue 3), Seite 190-195, Berlin, Heidelberg: Springer Medizin, ISSN: 1861-6755 (Print); 1861-6763 (Online)


Jahr:

2012



Abstract:


Hintergrund:

In einer Längsschnittstudie wurde untersucht, wie sich physische und psychische Belastungen und die Art der Stressbewältigung auf die Gesundheit von Polizeibeamten in Sachsen-Anhalt auswirken und inwieweit individuelle gesundheitsförderliche Maßnahmen greifen. Besonderes Augenmerk lag dabei auf Veränderungen der Stressverarbeitungsstrategien nach individuell vorgeschlagenen Gesundheitsförderungsmaßnahmen sowie auf Veränderungen der psychischen und physischen Beanspruchung.

Material und Methoden:

35 Polizisten im Alter von 47,5±5,3 Jahren wurden im Zeitraum von 5 Jahren über Belastungen während der Arbeit befragt. Als Erfassungsinstrument dienten verschiedene Fragebögen.

Ergebnisse:

Verbesserungen der Belastungs- und Beanspruchungssituation wurden sowohl in Bezug auf den Erholungs- und Belastungszustand der Polizeibeamten als auch im Freiburger Persönlichkeitsinventar deutlich. Hinsichtlich einer verbesserten Stressverarbeitung erzielten die Präventionsvorschläge jedoch nicht den gewünschten Effekt.

Schlussfolgerung:

Das Angebot weiterer Kurse zur Stressbewältigung ist demzufolge notwendig und erlernte Stressbewältigungstechniken sollten auch regelmäßig angewendet werden.


Weitere Informationen:


Englisches Abstract:

Mental stress and possible prevention for police officers

A longitudinal investigation

Abstract:


Background:

In a longitudinal study the influence of physical and mental stress and the method of coping with stress on the health status of police officers in Saxony-Anhalt as well as the success of individual health-supporting measures were assessed. Special focus was set on the change of stress coping strategies based on individually suggested health-supporting measures and on changes of the physical and mental exposure.

Material and Methods:

A total of 35 police officers (mean age 47.5±5.3 years) were questioned on job stress over a period of 5 years. Several questionnaires were used in this study.

Results:

Improvements in the stress and exposure situations were observed in the recreation and exposure status as well as in the Freiburg personality inventory (FPI). Individually applied preventive measures did not show any significant positive effects on coping with stress.

Conclusion:

The results show that there is a necessity for offering additional courses in stress coping and acquired stress coping techniques should be regularly applied.


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Forschungsergebnis




Bezugsmöglichkeit:


Prävention und Gesundheitsförderung
Homepage: https://www.springer.com/medicine/health+informatics/journal...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZA8461


Informationsstand: 11.04.2017

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