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Bibliographische Angaben zur Publikation

Effektivität und Nutzen betrieblicher Gesundheitsförderung

Wie lässt sich beides sinnvoll messen?



Autor/in:

Fritz, Sigrun; Richter, Peter


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Prävention und Gesundheitsförderung, 2011, Volume 6 (Issue 2), Seite 124-130, Berlin, Heidelberg: Springer Medizin, ISSN: 1861-6755 (Print); 1861-6763 (Online)


Jahr:

2011



Abstract:


Hintergrund:

Absentismus, Fluktuation, arbeitsbedingte Stresserkrankungen und Frühberentung sind für Unternehmen mit hohen Kosten verbunden. Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung versprechen Abhilfe und einen Zusatznutzen bei Engagement, Motivation und Commitment der Mitarbeiter. Da die Maßnahmen selbst auch mit Kosten verbunden sind, erwarten Unternehmen einen Nachweis der Effekte und des finanziellen Nutzens der Maßnahmen. Bisherige Ansätze konzentrieren sich auf kurzfristige und leicht in Geld messbare Erfolgskriterien wie den Krankenstand und greifen damit inhaltlich zu kurz.

Ziel:

Vor dem Hintergrund nachgewiesener Zusammenhänge zwischen Maßnahmen der Verhaltens- und Verhältnisprävention und psychosozialen Faktoren einerseits, sowie zwischen psychosozialen Faktoren und ökonomischen Erfolgskriterien andererseits wird eine Methode vorgestellt, wie sich erreichte Effekte in geschätzten Nutzen übersetzen lassen. Ziel der Darstellung ist es, die bei psychosozialen Faktoren erreichten Veränderungen stärker in betriebliche Entscheidungen einzubeziehen. An Beispielen aus der Praxis werden die so ermittelten Effekte und Renditen vorgestellt.

Ergebnis:

Die geschätzten Renditen zwischen 0,34 und 80 zeigen, dass sich Investitionen in die betriebliche Gesundheitsförderung lohnen, wenn Verhaltens- oder Verhältnisprävention spürbare Effekte zeitigen.


Weitere Informationen:


Englisches Abstract:

Effectiveness and benefits of workplace health promotion

Which measures make sense?

Abstract:


Background:

Absenteeism, labour turnover, work-related stress diseases and early retirement are very expensive for companies. Measures of workplace health promotion promise help and additional advantages in increasing dedication, motivation and commitment of the employees. Since these measures are themselves connected with additional expenses, companies expect proof of effectiveness and financial benefits of the measures introduced. However, the present evidence concentrates on easily measurable financial short-term results like periods of sickness absence and this way fall short.

Aims:

After analysing existing correlations between measures of workplace health promotion and psychosocial variables on the one hand and between psychosocial variables and financial benefits on the other hand, a method is introduced, which enables us to translate the effects obtained into rates of return on investment (ROI). The main aim of the method is a more frequent use of the changes reached by psychosocial variables. Practical examples illustrate the effects and ROI rates calculated this way.

Results:

The estimated ROIs between .34 and 80 indicate that investigations into workplace health promotion are worthwhile if prevention measures in behaviour and environment are connected with remarkable effects.


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Prävention und Gesundheitsförderung
Homepage: https://www.springer.com/medicine/health+informatics/journal...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZA8445


Informationsstand: 06.04.2017

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