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Bibliographische Angaben zur Publikation

Betriebliche Normalitätserwartungen als Barrieren am Übergang in die berufliche Bildung: Ethnographische Einsichten in eine betriebliche Einstiegsqualifizierung


Autor/in:

Rensen, Lara-Joy; Thielen, Marc


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Sonderpädagogische Förderung heute, 2016, 61. Jahrgang (Heft 2), Seite 179-191, Weinheim: Beltz, ISSN: 1866-9344 (Print); 1611-1540 (Online)


Jahr:

2016



Abstract:


Angesichts der Diskurse um Inklusion in der beruflichen Bildung ste-hen Ausbildungsbetriebe vor der Herausforderung, sich der sozialen Heterogenität junger Menschen zu öffnen. Zugleich bleibt zahlreichen Jugendlichen der Zugang zur beruflichen Erstausbildung verwehrt. In Bildungsgängen des sogenannten Übergangssystems sollen sie auf eine Ausbildung vorbereitet werden. Besondere Erwartungen werden an betriebliche Maßnahmen gerichtet, die jedoch längst nicht immer zur Integration in Ausbildung führen.

Vor diesem Hintergrund betrachtet der Beitrag die Umsetzung einer betrieblichen Einstiegsqualifizierung (EQ) in einem Unternehmen, das bislang keine Erfahrung in der Ausbildungsvorbereitung hat. Mittels einer ethnographischen Forschungsstrategie wird untersucht, wie das Ausbildungspersonal die teilnehmenden Jugendlichen wahrnimmt und pädagogisch adressiert. An empirischen Beispielen wird die hohe Bedeutung betrieblicher Normalitätserwartungen im Bereich der sogenannten Softskills aufgezeigt. Die Umsetzung der EQ zeichnet sich weniger durch eine systematische Förderung als durch eine wiederholte Überprüfung der sozialen Kompetenzen aus.


Weitere Informationen:


Englisches Abstract:

Abstract:


Given the farreaching debate on inclusive vocational education, companies providing vocational training are challenged to become receptive for a broad spectrum of social heterogeneity of young people. At the same time, many young people do not have access to initial vocational training. The so called 'transition system' preparing for vocational training is to facilitate the integration of these young people. Even though, operational training measures aiming at preparing for vocational training are promising, they do not always fulfill the expectations of integrating young people into initial vocational system.

This article highlights the implementation of an operational measure in a company with no prior experience in pre-vocational training. Using an ethnographic research strate-gy this study examines how the trainees in such programs are perceived and addressed pedagogically by the training staff. The great importance of a comany´s normative expectations of so called soft skills are pointed out by several empirical examples. The operational training measure is brought forward by periodical reviews of the trainees´ soft skills rather than targeted support.


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Forschungsergebnis




Bezugsmöglichkeit:


Sonderpädagogische Förderung heute
Homepage: https://www.beltz.de/fachmedien/paedagogik/zeitschriften/son...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZA8428


Informationsstand: 03.04.2017

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