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Bibliographische Angaben zur Publikation

Ein halbes Jahrhundert Diabetologie

Berufsprobleme bei Diabetikern



Autor/in:

Mehnert, Hellmut


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Diabetologie und Stoffwechsel, 2014, 9. Jahrgang (Supplement 4), Seite 313-314, Stuttgart, New York: Thieme, ISSN: 1861-9002


Jahr:

2014



Abstract:


Sowohl für Typ-1- als auch für Typ-2-Diabetiker bei Berücksichtigung der modernen Behandlungsmöglichkeiten gibt es keinen grundsätzlichen Hinderungsgrund, am Arbeitsleben teilzunehmen. Es gilt jedoch darauf zu achten, dass es nicht zu einer sogenannten 'Überkompension der Erkrankung' kommt. Auf der anderen Seite sollte der Diabetes nicht als Vorwand gebraucht werden um ungeliebten Dingen oder Aufgaben aus dem Weg zu gehen. Dies führt schnell zum Außenseitertum. Somit ist ein Mittelweg zu finden, auf dem eine Individuelle Beschäftigung gefunden wird, welche die Krankheit berücksichtigt, sie jedoch nicht überbewertet.

Im Gegensatz zu veralteten Ratgebern wird heute empfohlen die Krankheit unter Arbeitskollegen durchaus zu kommunizieren. Da im Falle einer eintretenden Hypoglykämien, Fremdhilfe von Nöten ist. Im Rahmen der Berufsbewerbung muss die Krankheit dem Arbeitgeber nur bei bestimmten Berufsgruppen mitgeteilt werden. In Bezug auf das Berufsfeld ist von gesetzlicher Seite aus eine Risikoeinschätzung vorzunehmen, die im Idealfall in einer Kooperation vom Arbeitgeber und Ärzten vorgenommen wird. So kann ein Tätigkeitsbereich definiert werden, der dem oben genannten Mittelweg entspricht.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Diabetologie und Stoffwechsel
Homepage: https://www.thieme-connect.de/products/ejournals/journal/10....

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZA8284


Informationsstand: 24.06.2015

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